Blick in Feldpost, Tagebücher und Co. - Ursulinenschüler präsentieren Ausstellung

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Bei der Arbeit: (von links) Lina Brückmann, Nina Fölsch und Jan Breulmann beschäftigen sich mit Feldpost.

Fritzlar. Sie haben in den vergangenen Wochen intensiv im Fritzlarer Stadtarchiv recherchiert, am Dienstag, 8. Juli, veranstaltet der Leistungskurs Geschichte der Ursulinenschule in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Fritzlar und der Stadt eine Gedenkveranstaltung zum Beginn des Ersten Weltkrieges.

Beginn ist um 19 Uhr im Rathaussaal. Titel: „Fritzlar und der Erste Weltkrieg - Kriegsalltag und -leid in einer nordhessischen Stadt“

Hilfe bei ihrer Arbeit bekamen die Schüler von ihrer Lehrerin Dagmar Lohmann. Gemeinsam beschäftigten sie sich intensiv mit den Auswirkungen des Krieges auf die Stadt und die Bevölkerung. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit wollen die Schüler nun präsentieren. Anhand von szenischen Einspielungen werden Tagebücher und Briefe, die von Privatleuten zur Verfügung gestellt wurden, aber auch Zeitungsberichte des damaligen Fritzlarer Kreisanzeigers und Bilder sowie schriftliche Dokumente, die im Stadtarchiv vorlagen, zu Leben erweckt.

Für die Darstellung der aktuellen Diskussion um den australischen Geschichtsprofessor Christopher Clark, der in seinem Buch „Die Schlafwandler“ die Kriegsschuldfrage neu aufgeworfen hat, gewannen die Schüler Dr. Ulrich Skubella als Interviewpartner.

Im Zusammenhang mit der Gedenkveranstaltung wird eine kleine Ausstellung eröffnet. Anhand verschiedener Objekte soll damit im wahrsten Sinne des Wortes der Kriegsalltag greifbar werden. Die Ausstellung kann ab Mittwoch in den Räumen des Spitzenhäuschens besucht werden. Schulklassen können nach telefonischer Anmeldung im Stadtarchiv Fritzlar, Tel. 0 56 22/ 98 86 46, eine Führung vereinbaren. (red)

Quelle: HNA

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