Beim Weidelsburgtag wurde auch die Aussichtsplattform wieder eröffnet

Blick ins Märchenland

Grandiose Aussicht: Tanja Johannes und Sohn Marius aus Ehlen genießen die Aussicht vom Ostturm der Weidelsburg ins Wolfhager Land. Im Hintergrund liegt die Stadt Naumburg. Foto:  zih

Ippinghausen. Das Wetter spielte doch noch mit am Sonntag beim Weidelsburgtag - zum 30. Mal von Hessen-Forst in Kooperation mit dem Förderverein zur Erhaltung der Weidelsburg veranstaltet.

Während der am Vormittag von Pfarrer Christian Peuckert auf dem Burggelände zelebrierten Waldgottesdienst mit der Taufe zweier Kinder noch vom Regen getrübt wurde, präsentierte sich nachmittags der Himmel blitzblank mit Sonne satt. Auch das trug dazu bei, dass weit über 500 Besucher zur größten nordhessischen Burgruine pilgerten.

Blick ins Märchenland

Mit dem Weidelsburgtag wurden nicht nur die zweieinhalbjährigen Sicherungs- und Sanierungsarbeiten mit einer Gesamtinvestition von 750 000 Euro offiziell abgeschlossen, sondern auch die seit Frühjahr 2010 für den Publikumsverkehr gesperrte Aussichtsplattform auf dem Ostturm wieder geöffnet. So konnten die Besucher von dort bei herrlichem Sommerwetter einen märchenhaften Panoramablick über das Märchenland der Brüder Grimm genießen.

Zudem gab es für alle ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Unterhaltungsprogramm. Da zeigten nach der Begrüßung und aktuellen Informationen über die Burgsanierung durch Wolfhagens Forstamtsleiter Uwe Zindel und Fördervereinsvorsitzenden Heinrich Bachmann Mitglieder des Habichtswalder Haufens ritterliche Schwertkämpfe, Tänze und mittelalterliches Lagerleben. Zudem konnte sich jedermann im Schießen mit dem Blankbogen versuchen.

Aus der Zeit der Minne

Bei Führungen erfuhren die Besucher durch Bernd Klinkhardt Wissenswertes über die Geschichte der Burg. Musikalisch unterhielten das Bläsercorps des Kreisjagdvereins die Gäste sowie Anika Hertschenreuther und Till Spohr als Gitarrenduo L’Encouragement mit Liedgut aus der Zeit der Minne.

Abgerundet wurde das kunterbunte Programm durch mehrere Informationsstände zu den Themen Wald, Energieträger Holz, Wandertourismus Nordhessen sowie die Ausstellung mit Präparaten aus der heimischen Tierwelt. Hungern musste auch niemand. Die Rieder Landfrauen beispielsweise servierten Eiser-Waffeln und selbstgebackenen Kuchen. (zih)

Quelle: HNA

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