Trutzhainer Feuerwehr feierte ihr 65-jähriges Bestehen mit umfangreichem Programm

Blick zurück auf die Anfänge

Zu Besuch bei der Trutzhainer Brandwehr: Das THW.

Trutzhain. Mehr als 800 Besucher hat die Feuerwehr Trutzhain am Wochenende bei ihren Feierlichkeiten zum 65-jährigen Bestehen empfangen. Eine kleine Gruppe um Franz Wittmann war es, die damals den ersten größeren Brand in Trutzhain löschte, den Brand in der Seifenfabrik Petters im März 1949, den man versuchte, mit minimalen Mitteln zu bekämpfen.

Wäre nicht Hilfe aus anderen Orten herbei geeilt, gäbe es die Siedlung in Trutzhain vielleicht nicht mehr. Nach dem Branddesaster war klar, hier ist Handlungsbedarf. Der damalige Siedlungsvorsteher, Eduard Wilhelm Lumpe, beauftragte Otto Bradatsch mit der Gründung einer eigenen Feuerwehr. Dies geschah dann am 23. Juli 1950. Otto Bradatsch wurde damals zum ersten Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Trutzhain gewählt. Bemerkenswert hieran ist, dass die Freiwillige Feuerwehr Trutzhain somit älter ist als die Gemeinde Trutzhain, welche erst am 1. April 1951 als damals jüngste Gemeinde Hessens gegründet wurde.

Anlässlich des 65-jährigen Bestehens wurde von Freitag bis Sonntag im Festzelt am Feuerwehrhaus mit einem vielseitigen Programm für Jung und Alt kräftig gefeiert. Zum Freitagabend sorgten gleich zwei Bands aus der Region für eine rockige Stimmung im Festzelt in Trutzhain: „Jump Seat“ spielten Musik aus den vergangenen 65 Jahren und überzeugten mit einem Mix aus alten und neuen Hits. „Down Through Rashness“ präsentierten hingegen einen Querschnitt der Metal-Band System of a Down.

Am Samstag standen Geländespiele für „Jedermann“ in 4er-Gruppen an in verschiedenen Altersklassen.

Am Samstagabend sorgte die Tanz- und Stimmungsband „Vulkanexpress“ für beste Unterhaltung im Festzelt.

Am Sonntag ging es nach einem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt im Anschluss mit einem Frühschoppen und Erbseneintopf weiter. Ein weiterer Höhepunkt war die große Fahrzeug- und Geräteschau mit Oldtimer Fahrzeugen aus Marburg. (jg)

Quelle: HNA

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