Alle zwei Jahre öffnet die Reha-Werkstatt in Fritzlar ihre Pforten für Besucher

Blicke hinter die Kulissen

Aus der eigenen Schreinerwerkstatt: Sascha Harle, René Allmeroth, Thomas Umbach, Gerhard Loth, Birgitt Schäfer, Einrichtungsleiter Rudolf Gleichmann und Horst-Peter Kirsch mit Erzeugnissen aus dem Haus. Foto: Zerhau

Fritzlar. Seit sechs Jahren ist die Reha-Werkstatt des Hessischen Diakoniezentrums Hephata im Hellenweg in Fritzlar zuhause. 80 Männer und Frauen aus dem nördlichen Schwalm-Eder-Kreis arbeiten dort oder werden in sechs Bereichen ausgebildet.

Alle zwei Jahre öffnet die Institution ihre Pforten und lädt die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür ein. Am Wochenende gab es unter anderem Informationen über die Reha-Werkstatt im Bereich der Rehabilitation.

Ausgebildet und gearbeitet wird, wie Einrichtungsleiter Rudolf Gleichmann erklärte, in folgenden Bereichen: • Hauswirtschaft mit Essenausgabe, Reinigung und Pflege der Werkstatt sowie Vorbereitung kleinerer Feiern, • Montage mit Abzählen, Komplettieren und Verpacken im Auftrag von Industriebetrieben, • Eigenproduktion mit künstlerisch-kreativer Herstellung von Geschenkartikeln und Kinderspielzeug aus Holz, • Serienfertigung aus Aluminium und Stahl an Bohr- und Fräsmaschinen, Schweißarbeiten und Fertigungsbau, • Produktion von Holzspielzeug und Gartenmöbeln, • Multimedia-Anwendungen und grafische Datenverarbeitung in der EDV.

Für die Besucher wurden an Ständen und Buden im Außenbereich Speisen und Getränke bereitgestellt, dazu wurden Produkte aus den hauseigenen Werkstätten verkauft und die Abteilungen vorgestellt.

Trotz des Regenwetters nutzten viele Besucher die Gelegenheit für einen Besuch. (zzp)

Quelle: HNA

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