Neues Jahrbuch der König-Heinrich-Schule will informieren und unterhalten

Blicke ins quirlige Leben

Momentaufnahme einer lebendigen Schule: Ignatz Wilka ist vom neuen Jahrbuch der KHS Fritzlar begeistert. Das Titelbild zeigt Teile der Schule von oben, mit farblich veränderten Dächern. Foto: ula

Fritzlar. Die König-Heinrich-Schule (KHS) in Fritzlar will keine trockene gymnasiale Lehranstalt, sondern eine lebendige Schule sein. Sie versteht sich auch als ein der Zukunft zugewandtes „mittelständisches Unternehmen“ mit 100 Mitarbeitern (Lehrer) und 1200 Arbeitsplätzen (Lehrer und Schüler).

Was in solch einem quirligen Betrieb im Laufe eines Jahres alles passiert, das dokumentiert zumindest in Ausschnitten das Jahrbuch der KHS. Die neueste Version ist gerade auf den Markt gekommen.

Eine gelungene Sache, findet auf jeden Fall Ignatz Wilka. Der Kunst- und Theaterlehrer an der KHS, beim Jahrbuch für Fotos und Layout zuständig, nimmt den 120 Seiten starken, quadratisch-praktischen Band fast liebevoll in die Hand. „Ein tolles Buch“, sagt er, dem es gelinge, das zu vermitteln, was als Ziel formuliert sei: Schule macht Spaß.

„Das Jahrbuch beweist, dass die KHS keine Dornröschenschlaf-Schule ist, sondern unglaublich aufgeweckt.“

Ignatz Wilka

„Das Jahrbuch beweist, dass die KHS keine Dornröschenschlaf-Schule ist, sondern unglaublich aufgeweckt“, sagt Wilka. Die Vielfalt der Themen, die mal in kurzen, mal in längeren Texten vom Schulalltag, von den Menschen, Veranstaltungen und Aktivitäten erzählen, lässt ahnen, dass der lebendige Organismus Schule wächst, vibriert, sich weiterentwickelt.

Da werden die Elternvertreter mit dem Schulleiter zum Gespräch an einen Tisch gesetzt – ganz allein auf dem leeren Schulhof. Symbolisch ist das, zum einen für die notwendige Kooperation, zum anderen für das Thema, das beiden am Herzen liegt: der Schulhof am Gebrüder-Seibel-Ring soll neu gestaltet werden, Schule und Eltern arbeiten dabei zusammen.

Das Jahrbuch dokumentiert, wie mobil Lehrer und Schüler sind, unterwegs in ganz Europa, vom Auslandsjahr in den USA bis zur Fahrt zur Renaissance-Ausstellung nach Berlin, vom Regenwald in Costa Rica zur Römerausstellung in Aschaffenburg.

Viele Eindrücke

Dank des Buches bekommt der Leser eine Vorstellung von der musikalischen Förderung, von Big Band und Bläserklasse, Theater-AG und darstellendem Spiel. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr ist zudem die Fachschaft Französisch, die dem Jahrbuch ein eigenes Lesezeichen spendiert. In Steckbrief-Fotos werden die neuen Lehrer vorgestellt, für die scheidenden Lehrkräfte gibt es Würdigungen ihrer Arbeit. Und immer wieder Schüler, Schüler, Schüler... Sie sind schließlich auch diejenigen, um die sich alles dreht.

Lehrerteam

In diesem Sinne könne das Jahrbuch nur eine Momentaufnahme sein, sagt Wilka, denn Schule verändere sich permanent. Zum Beispiel das neue Konzept des Lehrerteams für die 5. Klassen: Alle Lehrer des Jahrgangs arbeiten eng zusammen, besprechen Projekte und Methodik, planen gemeinsame Fahrten.

Die Klassen sind auch räumlich in „ihrem“ Gebäude. „Das läuft super“, schwärmt Ignatz Wilka, Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern werden enger, das Vertrauen gestärkt.

Über all das und 100 weitere Themen informiert das KHS-Jahrbuch 2011/12. Wer Interesse hat: Es ist in der Schule im Sekretariat und in der Roland-Buchhandlung in Fritzlar, Kasseler Straße, für 9 Euro zu haben.

Das Redaktionsteam • Gesamtleitung Redaktion und Layout: Bianka Koreis • Layout und Fotos: Ignatz Wilka • Textredaktion: Sabine Ahlers, Isolde Jericho, Kathrin Hellmerichs

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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