Bürgermeister sprach bei Neujahrsempfang

Börner lobt die Freilichtbühne

Prominenter Gast: Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm mit Stadtverordnetenvorsteher Walter Pippert (links) und Bürgermeister Frank Börner (rechts) Foto: Först

GUDENSBERG. Nicht nur der Staat und seine Behörden, sonder vor allem die Bürger eines Staates sorgen für Stabilität, indem sie sich an demokratischen Prozessen beteiligen. Das war die Kernaussage von Heinz Fromm, Präsident des Verfassungsschutzes und prominenter Redner beim Gudensberger Neujahrsempfang.

170 Gäste waren ins Kulturhaus Synagoge gekommen, darunter Vertreter von Vereinen und Verbänden, Kultur, Politik, Kirche, Banken und der Polizei.

„Noch nie war unsere Haushaltssituation so ernst wie heute”, sagte Bürgermeister Frank Börner in seiner Rede. Es sei daher unumgänglich gewesen, Steuern und Gebühren – wenngleich moderat – anzuheben.

In Gudensberg habe es Tradition, vorausschauend zu handeln und nicht mehr Geld auszugeben als die Stadt einnehme. Das helfe in schweren Zeiten. Dennoch gehe die finanzielle Austrocknung der Gemeinden immer mehr an die Substanz.

Wichtig: das Ehrenamt

Umso wichtiger werde ehrenamtliches Engagement. In Gudensberg laufe das bereits gut, sagte Börner: „Besonders stolz bin ich auf die neu gegründete Ehrenamtsbörse.“

Das Konzept zur Innenstadtbelebung mit der Umgestaltung des Stadtparks und dem Bau der Freilichtbühne habe sich als intelligent erwiesen, urteilte Börner. Es gelinge, auch viele Gäste von außerhalb anzulocken.

Musikalisch abgerundet wurde der Gudensberger Neujahrsempfang durch Auftritte der Golden River Jazzband, einer Klang gewordenen Hommage des Chores „Little Top Sing“ an die Stadt Gudensberg und durch gern gehörte Melodien von Pianist Dr. Werner Seibel.

Von Rosemarie Först

Quelle: HNA

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