Ein Bonbon für den neuen Pfarrer in Waßmuthshausen

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Neuer Amtsort: Theologe Horst Jung vor seinem neuen Domizil, der Waßmuthshäuser Kirche.

Waßmuthshausen. Obwohl er gerade ganz frisch die Pfarrstelle in Waßmuthshausen angetreten hat, kennt er die Region doch wie seine Westentasche: Pfarrer Horst Jung ist bereits zehn Jahre Militärseelsorger an der Kaserne in Homberg.

Nun kehrt er als Gemeindepfarrer in die Region zurück. Am Sonntag wird er offiziell um 14 Uhr beim Gottesdienst in das Amt eingeführt. Der Geruch von frisch gestrichenen Wänden und ein paar Kartons im Flur zeigen, dass der 59-Jährige gerade mit seiner Frau und der Schwiegermutter ins Pfarrhaus eingezogen ist.

Hunderte von Büchern, meist Fachliteratur, stehen schon im Arbeitszimmer in Reih und Glied in den Regalen und vermitteln, dass es mit der Arbeit schon los gegangen ist. „Den ersten Konfirmandenunterricht habe ich schon gehalten“, erklärt er.

Die elf Vorkonfirmanden kommen nicht nur aus dem Waßmuthshäuser Kirchspiel, sie stammen auch aus Sondheim. Zusammen mit der Pfarrerin Doreen Göbel aus Wernswig wird Jung sich einen Großteil der Arbeit teilen. Denn wegen der Strukturreform der Kirche ist der Pfarrer nur mit einer halben Stelle als Seelsorger im Homberger Stadtteil tätig.

Die andere Hälfte seiner Arbeitszeit wird er weiter als Geschäftsführer für die Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck erbringen, deren Vorsitzender er seit 2005 ist. Das passe gut zusammen, da sich die Geschäftsstelle der Bibelgesellschaft in Homberg befindet, meint er.

Erste Kontakte geknüpft

Trotz Umzugsstress hat er erste Kontakte geknüpft und ist dem neu gegründeten Verein Reformationshaus in Homberg beigetreten. „So habe ich schon viele liebe Menschen wieder getroffen, die ich noch von früher kenne“, freut er sich.

Das sei auch ein Grund, warum er so gern wieder in die Region zurückkehre. Er habe sich in Homberg sehr wohl gefühlt. Während des Militärdienstes übernahm er oft die Vertretung der gemeindlichen Gottesdienste, besonders in der Kirche im Tannenweg, in deren Nähe er wohnte.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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