Kunstkalender 2014 der Stadt ist in 500 Exemplaren erschienen – Motive aus der Stadt und den Stadtteilen in naiver Malerei

Borken aus der Sicht einer Künstlerin

So sieht die Künstlerin das Bergbaumuseum: Das Aprilmotiv zeigt die Saisoneröffnung im Themenpark Kohle und Energie. Foto: privat

Borken. Borken in zwölf Facetten aus der Sicht der Künstlerin Angelika Alles-Müller, das bietet der neue Kunstkalender der Stadt, der soeben erschienen ist.

Zwei Jahre Vorlauf hat das Kalenderprojekt gebraucht. Die Idee kam von Siegfried Bank, bei der Stadt Borken unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. In der Vergangenheit hatte Alles-Müller bereits sechsmal Weihnachtkarten für die Stadt gestaltet.

Die Künstlerin, die mit ihrer Familie in Homberg wohnt, hat nun zwölf Motive für den Kalender gemalt. Die große Nachfrage nach den Weihnachtskarten habe ihn bestärkt, einen Kalender für das kommende Jahr anzugehen, sagt Siegfried Bank.

Alles-Müller malt in der Technik der Naiven Malerei. Sie hat sich auf die bildliche Reise durch Borken und die Stadtteile begeben und dabei auch Sitten und Gebräuche in detailreichen Bildern festgehalten. So zeigt etwa das Februarblatt die Eröffnung der Karnevals-Prinzenstraße in Kleinenglis.

Malerisches Wasserschloss

Den Startschuss ins Jahr gibt ein Bild vom malerischen Wasserschloss und der Kirche in Nassenerfurth. Im Schnee und auf dem Eis spielende Kinder sind dort ebenso zu entdecken wie eine komplette Hochzeitsgesellschaft.

Ähnlich detailliert ist das April-Motiv ausgestaltet (siehe Bild links), das den Themenpark des Borkener Bergbaumuseums zeigt. Schaufelrad- und Eimerkettenbagger sind ebenso zu sehen wie mehrere Lokomotiven und Besucher, die die Saisonseröffnung des Museums feiern. Bunte Bühne, Radspaß, Volkswandertag, Baden an der Stockelache und vieles mehr sind Motive.

In das Kalendarium des Borkener Kunstkalender 2014 sind die hessischen Ferientermine, Feiertage und Mondphasen aufgenommen. Der Kalender ist in einer limitierten Auflage von 500 Exemplaren gedruckt worden. Er kostet 9,50 Euro. (ode)

• Kalenderverkauf bei: Bücherwurm, „Buch und Papier Mönch, „Tabakwaren Waldmann, Office Corner, Harald Cibulka sowie im Bürgerbüro des Rathauses.

Quelle: HNA

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