Beim Kreisseniorentag trafen sich im Bürgerhaus fast 500 ältere Männer und Frauen

Die Mär vom Borkener Bär

Volles Haus: Für den Kreisseniorentag für den Bereich West im Borkener Bürgerhaus hatten sich 489 Senioren angemeldet. Die Borkener Bärenfänger (kleines Bild) Lutz Rinau, Reinhold Bauer, Helmut Schönewolf und Frieder Letzing erzählten die Mär vom Bär, der ein Keiler war. Foto/Montage: Zerhau

Borken. Selten war das Durchschnittsalter der Gäste so hoch wie beim Kreisseniorentag für den Bereich Schwalm-Eder-West. Mit 101 Jahren führte Maria Aue aus Jesberg die Rangliste der betagten Senioren an, die im Borkener Bürgerhaus ein kurzweiliges Programm bei Kaffee und Kuchen erlebten.

Nach den Grußworten von Landrat Frank-Martin Neupärtl und Bürgermeister Bernd Heßler schlüpfte Stimmenimitator Gerhard Teuber in verschiedene Rollen, die Männer vom Shanty-Chor Homberg-Borken intonierten Seemannslieder und die Borkener Bläser sorgten in großer Besetzung für den guten Ton.

Abgerundet wurde das Programm durch die Borkener Bärenfänger, die die alte Geschichte vom erlegten Bär, der in Wirklichkeit ein kapitaler Keiler war, zum Besten gaben – die Gäste fanden’s lustig.

Auf Grund der großen Resonanz bei den älteren Herrschaften wurden die Seniorentage auf fünf Bereiche des Schwalm-Eder-Kreises aufgeteilt. In Borken fand die Veranstaltung für die westlich gelegenen Gemeinden statt, zu denen neben Ausrichter Borken noch Neuental, Wabern, Jesberg und Bad Zwesten gehören. (zzp)

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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