Borkener Carneval Club mit einem Feuerwerk der guten Laune

Prächtiges Bild in Rot und Weiß: In Borken feierten die Karnevalisten am Samstag ausgelassen. Und natürlich war auch die Prinzengard wieder mit dabei.

Borken. Die Narren hält jetzt nichts mehr, sie stürmen die Säle. Am Wochenende feierte der Borkener Carneval Club (BCC) seine Prunksitzung im ausverkauften Bürgerhaus.

Nach kurzer Begrüßung ging es dort gleich voll zur Sache mit Tanzmariechen Pauline Fuchs und dem Marschtanz der Prinzengarde, die aus den neuen Kostümen strahlten. Sitzungspräsident Egon Schmidt führte gekonnt durch das Programm, räumte aber auch ab und zu seinen Platz, weil er selbst in Aktion trat. So bei den Olmesbarden, wo er zusammen mit Martin Völker, Jörg Fuchs, Thomas Kienzler und BCC-Präsident Uli Scholl Stimmungslieder sang.

Als älteres Mitbürger-Paar präsentierten sich Sabine Scherer und Carsten Schletzke. Sie lästerte über das fehlende Geländer am Wassertretbecken am Stadtpark, ehe er erklärte, dass es ein Brunnen sei. Im Sketch Feuerwehrnotruf zeigten Uli Scholl und Holger Raude die Tücken eines menügeführten Notrufsystems auf: Wenn sie die Feuerwehr brauchen, dann drücken sie bitte die drei.

Ein fester Bestandteil im BCC-Karneval sind die Borkener Bärensänger mit Martin Völker, Wolfgang Frank und Chef Horst Süße. Der wurde für sein 50-jähriges Bühnenjubiläum beim BCC geehrt. In ihren Liedbeiträgen graben sie immer tief in Borkener Themen. So beleuchteten sie, dass es jetzt im Bommerweg eine neue Tagespflegestation gibt, deren Leitung Walter Blum übernimmt. Er ist damit Borkens ältester Jungunternehmer. Auch das FKK-Baden am Singliser See blieb nicht unbeobachtet. Jedoch bleibe es dort sittsam, denn für Swingerpartys gebe es ja den Silbersee.

Auch der Bürgermeister bekam sein Fett weg. So berichteten die Bärensänger, dass der Bürgermeister nicht beim Sautrog-Rennen mitmachte, sondern sich mit Nordic-Walking vergnügte. Da liegt es nahe, dass er von der Plätsch- zur Stockente mutiert.

Borkener Karneval

Amüsiert haben sich die Sänger auch darüber, dass sich der rote Heßler unter den schwarzen Rettungsschirm begeben hat. Und Apropos Schirme: Die ehemals rot-weißen Werbeschirme der Stadt Borken sind neuerdings schwarz. Da mutmaßten die Sänger, ob sich da nicht ein politischer Wechsel nach der Ära Heßler andeute.

Quelle: HNA

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