Borkener Stadtgarde hat neue Kostüme 

Stadtgarde in neuen Marschkostümen: Mit den Tänzerinnen des Borkener Carneval-Clubs auf dem Bild sind die Sponsoren (von links) Melanie Körner, Wolfgang König, Christof Wehrum und Otmar Hoffmann.

Borken. 16 Jahre waren die Kostüme der Borkener Stadtgarde schon alt und hatten damit mehr Jahre auf dem Buckel als so manche Tänzerin. Der Stoff sah zwar noch gut aus, aber auch im Karneval hat sich die Mode verändert. Kurz: Neue Kostüme mussten her.

Pünktlich vor der großen Sitzung des Borkener Carneval-Clubs BCC waren die ersten zehn neuen Uniformen fertig. Weitere zehn Kostüme sind noch in Arbeit. Das Material ist jetzt viel leichter, die Farbzusammenstellung in Rot und Weiß ist geblieben.

Kleinere Veränderungen gab es beim Stoff, Schnitt und Design wurden vom Kostüm der Prinzengarde übernommen und leicht verändert. Vom alten Marschkostüm werden die Petticoats und die Hüte weiter verwendet.

Die neue Ausstattung ist nicht ganz billig. Für die 20 Kostüme müsse man mit bis zu 6000 Euro rechnen, sagt Vorsitzender Ulrich Scholl. Möglich war das nur durch Spenden.

Die Eltern von drei Stadtgarde-Tänzerinnen hatten den finanziellen Grundstock für die Finanzierung gelegt. Auch Eltern von Mädchen der Tanzgarde und der Littles steuerten Spenden bei. Der größte Teil kam von der Raiffeisenbank Borken, die 3000 Euro spendete.

Mit dem Geld wurden der Stoff und der Arbeitslohn für die ersten zehn Kostüme bezahlt, schreibt der BCC. Weitere zehn Kostüme seien in Arbeit und etwa zu einem Drittel schon finanziert.

Auch Euronics, die Firma Direktvermarktung Hoffmann, Fahrschule Warlich sowie Tina Raude und Medine Akkoyun gehörten zu den Sponsoren.

Die neuen Uniformen wurden in der Änderungsschneiderei Boztepe größtenteils von Annette Schulze genäht, die viele Stunden in die Arbeit steckte, damit die Tänzerinnen in neuem Glanz über die karnevalistische Bühne wirbeln können. (ode)

Quelle: HNA

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