Kreisseniorentag in Wabern mit Programm und landgräflichen Gruß

Schlumpfiger Auftritt: Der Kinder- und Jugendchor Halbtöne aus Wabern-Falkenberg erfreute die Gäste beim Kreisseniorentag in Wabern. Fotos: Büchling

Wabern. Sie sind über 70 Jahre alt und kommen aus Borken, Neuental, Wabern, Jesberg und Bad Zwesten. 320 Ältere waren der Einladung des Landkreises zum Kreisseniorentag nach Wabern in die Mehrzweckhalle gefolgt.

Sie erlebten dort ein buntes Programm, zusammengestellt von den Bediensteten der Sozialverwaltung des Landkreises, der Waberner Seniorenbeauftragten Alexandra Vogt-Schulz und dem Seniorenbeiratsvorsitzenden Helmut Engel.

Vizelandrat Winfried Becker referierte über Lebensqualität im Alter, und Waberns Bürgermeister Günter Jung überbrachte eine launige Grußbotschaft, die er vom ehemaligen Landgraf Karl von Hessen-Kassel (1654 bis 1730) erhalten habe.

Für die älteste Teilnehmerin, Katharina Heimel aus Harle (100 Jahre), und den ältesten Teilnehmer, Lorenz Kraushaar aus Neuental, gab es Glückwünsche und Präsente von Vizelandrat Winfried Becker. Zudem wurde die Eheleute Erich und Frieda Linke aus Wabern als Diamantenes Hochzeitspaar ausgezeichnet.

Helmut Engel, der gemeinsam mit Alexandra Vogt-Schulz moderierte, philosophierte über das Altwerden, bevor die Goldenen und Diamantenen Hochzeitspaare zu den Walzerklängen des Musikvereins Ungedanken tanzten.

Wozu Vier- bis Siebenjährige schon in der Lage sind, zeigte der Kinder- und Jugendchor aus Falkenberg unter der Leitung von Bianca Otto. Mit ihrem Vortag des Liedes der Schlümpfe, eroberten die Kinder die Herzen.

Einen großen Slapstick-Auftritt als die Drei Tenöre aus Harle hatten Werner Hoffmann, Thomas Völker und Jörg Nöding.

Der Auftritt der Kindergartenkinder aus Wabern und des gemischten Chors aus Wabern beendeten das dreieinhalbstündige Bühnenprogramm, und alle sangen noch gemeinsam „Kein schöner Land in dieser Zeit“.

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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