21 Botschafter des Naturparks Habichtswald

Geschafft: Otto Hartmann (vorn) und weitere 20 Absolventen des Lehrgangs „Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer (ZNL) Naturpark Habichtswald“ freuen sich gemeinsam mit Projektleiter Bernhard Neugirg (hinten links), Landrat Uwe Schmidt, Jakob Gruber vom Naturpark Habichtswald und Naturpädagogin Kerstin Sauermann (unten, zweite von links) über die Auszeichnung. Foto: Sommerlade

Altkreis Wolfhagen. Sie haben in Gewässern gefischt, Heuschrecken gefangen und Steine erkundet - nun haben die 21 Lehrgangsteilnehmer ihr Ziel erreicht:

Nach 70 Unterrichtsstunden, einer mehrseitigen Hausarbeit sowie einer mehrstündigen Prüfung sind sie jetzt zertifizierte Natur- und Landschaftsführer (ZNL) für den Naturpark Habichtswald.

Die entsprechenden Urkunden wurden den neuen Landschaftsführern in einer Feierstunde im Naturparkzentrum am Dörnberg von Landrat Uwe Schmidt und Bernhard Neugirg von der Naturschutz-Akademie Hessen überreichst.

Sehr zur Freude der Lehrgangsteilnehmer. „Ich freue mich riesig, jetzt das Zertifikat in den Händen zu halten“, sagt Otto Hartmann. Der 65-Jährige bietet bereits seit zwei Jahren geführte Wanderungen an. „Diese schriftliche Bestätigung war mir aber wichtig, um zu belegen, dass ich in der Lage bin, Informationen und Erlebnisse kundig, engagiert und vielseitig zu vermitteln“, betont der Naumburger.

Als eine gute Gelegenheit, Heimat, Menschen und Natur näher kennenzulernen, sah Christa Smouse die ZNL-Fortbildung. „Es gab so viele beeindruckende Erlebnisse. Mit Kescher im Bach zu stehen und Kleintiere zu erkunden, hat viel Spaß gemacht. Manchmal muss man erst alt werden, um so etwas zu erleben“, sagte die 70-Jährige.

Angetan vom Engagement der Teilnehmer zeigten sich auch die Gastredner. „Die Zertifikate haben nicht nur für die Inhaber, sondern auch für die Menschen der Region und nicht zuletzt den Naturpark Habichtswald einen Mehrwert“, sagte Projektleiter Neugirg. Glückwünsche gabs auch vom Landrat: „Alles Gute für das künftige Wirken als neue Botschafter des Naturparks.“

Von Martina Sommerlade

Quelle: HNA

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