Schwarzenbörner Stadtparlamentarier wollen Rest der Stadtmauer sanieren

Boule an der Stadtmauer

Vor der maroden Mauer: Bürgermeister Jürgen Kaufmann (links) und Stadtverordneter Georg Klinger. Foto: Thiery

Schwarzenborn. Wo nun die letzten Reste der historischen Stadtmauer in Schwarzenborn stehen, könnte künftig die Boulekugel rollen. Die Mauer soll saniert werden und der Platz davor neu gestaltet werden. Dafür stellte das Stadtparlament die ersten Weichen.

Die Stadtparlamentarier beschlossen in ihrer Sitzung am Dienstag in Schwarzenborn zunächst, die Mauer sanieren zu lassen.

Nach dem Abriß des Hauses Winkler in der Hintergasse in Schwarzenborn ragen die Reste der Stadtmauer aus dem Boden. Sie hängt leicht schief und macht einen sehr wackeligen Eindruck. Das soll sich nun ändern. Zunächst soll die Mauer stabilisiert werden. Dafür werden im oberen Teil etwa 1,50 Meter abgetragen. Dann soll der Rest historisch saniert werden, so der Wunsch der Schwarzenbörner. Aus Sicherheitsgründen sei eine baldige Sanierung nötig, sagte Bürgermeister Jürgen Kaufmann.

Rest soll erhalten bleiben

Die restliche Mauer soll aber erhalten bleiben, um auf die Historie der Stadt hinzuweisen. Zudem wolle man ein Stück Lebensraum schaffen und den Platz neu gestalten. Kaufmann denkt nun daran, eine Boulebahn zu bauen. Die Stadt hat eine Partnerschaft zum französischen St Gervais sur Roubion. Dort lernten die Schwarzenbörner das in Frankreich beliebte Boulespielen kennen.

Im unteren Teil der Flächen sollen vier Parkplätze gebaut werden. Die Gemeinde will zunächst für die Sanierung der Stadtmauer 50 000 Euro ausgeben. 70 Prozent davon werden durch das Programm Stadtumbau West gefördert. Der Platz vor der Mauer soll dann im nächsten Jahr gestaltet werden. ARTIKEL UNTEN

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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