40 Feuerwehrleute bei Schwelbrand Montagfrüh im Einsatz

36-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand

Melsungen. Vermutlich an einer Rauchgasvergiftung starb am frühen Montagmorgen der 36-jährige Mieter einer Wohnung am Melsunger Huberg. Der junge Mann wurde von den Rettungskräften im Schlafzimmer tot vor seinem Bett aufgefunden.

Update

Diese Meldung wurde um 12.45 Uhr aktualisiert.

Gegen 5 Uhr hatte sich eine Hausbewohnerin über Notruf bei der Polizei in Melsungen gemeldet. Zuvor hatte es in dem 20 Jahre alten Zehn-Parteien-Haus einen lauten Knall gegeben. Das könnten die inneren Gläser der Fensterscheiben gewesen sein, die wegen der großen Hitzeentwicklung platzten.

Die Bewohnerin bemerkte dann, dass aus einer der beiden Wohnungstüren im obersten Stockwerk Qualm drang und informierte die Polizei und die übrigen Hausbewohner. Beim Eintreffen der Feuerwehr – alarmiert waren die Melsunger, die Obermelsunger und die Adelshäuser mit zusammen 40 Einsatzkräften – sei zunächst unklar gewesen, ob sich jemand in der Wohnung befinde, sagte Stadtbrandinspektor Frank Ebert.

Nachdem die Wohnungstür von Feuerwehrleuten geöffnet worden war, fanden sie die Wohnung völlig verrußt vor. Im Wohnzimmer habe noch ein kleines Feuer gebrannt, das gelöscht werden konnte. Beim weiteren Durchsuchen der Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte eine vom Büro ins Dachgeschoss führende schmale Treppe und eine verschlossene Klappe als Zugang zum Schlafzimmer. Dort fanden sie den Toten.

Ob ein technischer Defekt oder ein Unfall die Ursache ist, muss noch ermittelt werden. Die starke Rauchentwicklung mit schwarzem Qualm führt Ebert auch darauf zurück, dass das Sofa im Wohnzimmer mit Schaumstoff gefüllt war. Der Stadtbrandinspektor spricht von einer unvollkommenen Verbrennung mit viel Kohlenmonoxid und wenig Sauerstoff.

Quelle: HNA

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