Feuer am frühen Freitagmorgen

Brand im Wolfhager Autohaus Güde durch technischen Defekt entstanden

Wolfhagen. Das Feuer, das am frühen Freitagmorgen Teile des Wolfhager Autohauses Güde zerstörte, ist nach Ansicht der Brandermittler der Kriminalpolizei Kassel durch einen technischen Defekt entstanden. Hinweise auf Brandstiftung hätten sich nicht ergeben, teilte die Polizei mit.

Die Brandermittler des K 11 gehen nach der Spurensuche am heutigen Morgen am Brandort davon aus, dass das Feuer im Bereich eines Büros ausgebrochen ist, wo ein Elektroroller abgestellt war. Vermutlich hat der Akku des gebrauchten Rollers Feuer gefangen und die Flammen haben das angrenzende Mobiliar in Brand gesetzt. Das Feuer verbreitete sich anschließend über die angrenzenden Büros des Verwaltungstraktes. Der Gesamtsachschaden beläuft sich entgegen erster Schätzungen in der Nacht auf etwa 150.000 Euro, teilten die Beamten mit.

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Die Brandschützer waren in der Nacht gegen 0.35 Uhr alarmiert worden. 40 Feuerwehrleute aus der Kernstadt mit Unterstützung der BründerserWehr eilten daraufhin zum Einsatzort in der Kurfürstenstraße. Als die Brandschützer eintrafen, stand ein Büro des Verwaltungstraktes in Flammen.

Den Brand hatte die Wolfhager Wehr schnell unter Kontrolle, kurze Zeit später war das Feuer gelöscht.

Der Inhaber des Autohauses, Andreas Fuchs, hatte in der Nacht bei einem Blick aus dem Fenster der über dem Autohaus liegenden Wohnung erst gedacht, er hätte Nebel festgestellt. Bei einem Kontrollgang entpuppte sich die Wahrnehmung jedoch als Rauch, der bereits aus den Fenstern des Büros im Erdgeschoss drang. Er alarmierte sofort die Polizei und Feuerwehr.

Am Tag nach dem Brand zeigten sich die Inhaber, Franziska und Andreas Fuchs erleichtert, dass nichts Schlimmeres passiert sei. Man habe großes Glück gehabt, dass keine Menschen zu Schaden gekommen seien, sagt die 44-jährige Franziska Fuchs. Die Feuerwehr habe ihr in der Nacht mitgeteilt, dass „20 Minuten später das komplette Autohaus abgebrannt wäre.“

Fotos der Aufräumarbeiten

Aufräumarbeiten nach Brand im Wolfhager Autohaus Güde

Die Eheleute Fuchs dankten dem schnellen und professionellen Einsatz der Wolfhager Wehr, die sehr besonnen und freundlich gewesen sei. Auch die anderen Einsatzkräfte hätten sich vorbildlich verhalten. Dies gelte ebenfalls für ihre Mitarbeiter, die derzeit allesamt mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sind. Die Bereiche des betroffenen Bürotraktes würden direkt in andere Räumlichkeiten verlegt, der Betrieb des Autohauses gehe uneingeschränkt weiter, sagte Franziska Fuchs.

Von Nicolai Ulbrich

Quelle: HNA

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