Spendenaufrufe für Familienvater

Video: Brandermittler suchen Ursache für Feuer mit drei Toten

Zimmersrode. Brandexperten des Landeskriminalamts haben am Dienstag mit der Ursachsensuche für das Feuer begonnen, bei dem eine Mutter und ihre kleinen Zwillinge ums Leben kamen.

Das Wohnhaus in Neuental werde zusammen mit Ermittlern der Polizei aus dem Schwalm-Eder-Kreis untersucht, teilte die Beamten in Homberg mit. Dabei soll herausgefunden werden, wie es zu der Tragödie kommen konnte.

Das Feuer war am Donnerstagnachmittag im Wohnzimmer im Erdgeschoss des Bauernhauses ausgebrochen. Das zwei Jahre alte Mädchen war noch am Abend gestorben, ihr Zwillingsbruder erlag am Freitagmorgen seinen schweren Verletzungen. Die 31 Jahre alte Frau verlor am Sonntag den Kampf gegen den Tod. Der Vater war zum Zeitpunkt des Feuers nicht zu Hause.

Spendenaufrufe für Familienvater:

Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Neuental bittet um Spenden für den 31-Jährigen, der beim Brand in Zimmersrode seine Frau und seine Zwillinge verloren hat. Um dem Mann in seiner Not zumindest finanziell zu helfen, hat die Jugendfeuerwehr Zimmersrode unter dem Stichwort „Herta hilft“ ein Sonderkonto eingerichtet. Herta ist das Maskottchen der Jugendwehr.

• Raiffeisenbank Borken, IBAN: DE98 5206 1303 0101 8093 34. 

Auch die Facebook-Gruppe „Busfahrer unter sich“ (5000 Mitglieder) sammelt für den Zimmersröder, der als Busfahrer tätig ist. Seine Kollegen eröffneten ein Spendenkonto. Man könne die Familie nicht zurückbringen, aber den Neuanfang erleichtern, heißt es in einer Mitteilung. Die Aktion soll nicht mit der Spendenaktion der Wehr Zimmersrode konkurrieren, sondern sie ergänzen.

• Sparkasse Rhein-Haardt, IBAN DE55 5465 1240 0005 4282 22 (BIC: MALADE51DKH) auf den Namen Harald Potsch. Kennwort: „Wir helfen Michael“. 

 

Ermittlungen nach dem Brand in Zimmersrode

 

Lesen Sie auch zum Thema:

- Welle der Hilfsbereitschaft für verwaisten Familienvater

- Die Trauer lähmt ein ganzes Dorf: Auch 31-jährige Mutter gestorben

Quelle: HNA

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion