Brandgefährliche Christbäume

Ein besonders großer Baum: Er stand während der Weihnachtszeit in der Kirche.

Melgershausen. Wie schnell ein trockener Weihnachtsbaum in Flammen aufgeht, konnte man am Samstag in Melgershausen erleben: Nach dem Einsammeln der Weihnachtsbäume setzte Wehrführer Marco Jutzi eine der Tannen in Brand. So wollte er vor allem den jüngeren Mitgliedern der Einsatzabteilung zeigen, wie brandgefährlich ein Weihnachtsbaum sein kann.

Bevor die Weihnachtsbäume abtransportiert wurden, brachte Jutzi eine Tanne in genügend Abstand von den anderen Bäumen. Dann hielt er eine brennende Kerze an den Baum und schon stand dieser lichterloh in Flammen. Tim Schäfer, Philipp Wenderoth und Florina Werner, die alle erst vor kurzem den Grundlehrgang absolviert hatten, staunten nicht schlecht, wie schnell der Baum brannte. Nicht auszudenken, wenn so etwas im Wohnzimmer passiert, wo jede Menge brennbare Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind.

Damit diese Gefahr nicht erst aufkommt, haben in vielen Gemeinden am Samstag die Jugendfeuerwehren und andere Gruppen die trockenen Weihnachtsbäume eingesammelt. Mit viel Dank und Spenden wurden die jungen Leute für ihre Arbeit belohnt.

Besonders die riesigen Bäume, die oft in Kirchen gestanden hatten, stellten die Jugendlichen vor Probleme, denn diese Stämme waren kaum zu transportieren. Doch es waren bei allen Gruppen auch erwachsene Helfer dabei, die den Jugendlichen halfen, die schweren Stämme auf die Wagen zu befördern.

Viele Melgershäuser hatten aber gar keinen Baum zu entsorgen: Sie benutzten künstliche Bäume, die auch zum nächsten Weihnachtsfest wieder zum Einsatz kommen sollen. (zot)

Quelle: HNA

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