Schulen im Wolfhager Land profitieren von Investitionsprogramm

Brandschutz: Keine Mängel im Altkreis

Wolfhager Land. In mehreren Kasseler Schulen gibt es Sicherheitsprobleme beim Brandschutz. Weil Geld für den dringenden Einbau von Feuerschutztüren, Brandmeldeanlagen und Sicherheitsbeleuchtung sowie die Sicherung von Rettungswegen fehlt, droht sogar die Schließung, wenn nicht sofort für Abhilfe gesorgt wird.

„Dies ist im Wolfhager Land aber kein Thema“, sagt Ute Jäger, Sprecherin beim Landkreis Kassel. Während für manche Schulen in Kassel die Lage brisant ist, wie etwa der Georg-August-Zinn-Schule in Oberzwehren, gäbe es bei den Bildungseinrichtungen im Altkreis „keine gravierenden Brandschutz-Mängel“, sagt Jäger weiter. Dies liege daran, dass der Landkreis Kassel in den vergangenen Jahren rund 220 Millionen Euro in die Sanierung und Modernisierung seiner Schulen gesteckt hat.

Im Zuge des anfangs kristisierten ÖPP-Projekts (öffentlich-private Partnerschaft) mit dem Finanzpartner OFB (eine Helaba-Tochter) und der Gesellschaft für Projektmanagement Hessen-Thüringen (GHT) flossen auch Millionen in die Schulen im Wolfhager Land. Der Kreistag hatte die Schulsanierung seinerzeit mit einer großen Mehrheit aus SPD, CDU und FDP unterstützt. Allein in den Wolfhager Standort der Herwig-Blankertz-Schule wurden 16,5 Millionen Euro investiert, die Bildungseinrichtung sogar zum Hessencampus ausgebaut.

Auch die Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen wurde mit 12,3 Millionen Euro fit gemacht für künftige Generationen. Von der 7,4-Millionen-Euro-Investitionen an der Christine-Brückner-Schule profitierte auch die Grundschule. Ein Teil des Geldes floss in die Modernisierung der Schulräume für die Jüngsten. Ute Jäger zufolge habe man bei den Investitionen in die Schulen besonders auf Brandschutzaspekte wie Rettungswege oder Sicherheitsbeleuchtungen geachtet. ZUM TAGE, HINTERGRUND

Von Jörg Steinbach und Nicolai Ulbrich

Quelle: HNA

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