Tischlergesellen freigesprochen – Gesellenstücke sind beim Stadtteilfest Ziegenhain vom Feinsten zu sehen

Mit Brief und Siegel in den Beruf

Neue Gesellen: Die Tischlergesellen und Holzbearbeiter wurden in Ziegenhain freigesprochen. Im Bild von links Helmut Hett (Gesellenprüfungs-Ausschussvorsitzender), Jürgen Schenk (Obermeister), Thomas Mühling, Rene Diegler, Julian Hildebrandt, Ivan Gumenscheimer, Frank Lindekamm (Fachlehrer) und Brigitte Arnold (stellvertretende Obermeisterin).. Foto: privat

Schwalm. Mit der Gesellenfreisprechung im Ziegenhainer Schützenwald endete für die Schwälmer Tischler und Holzbearbeiter die Ausbildungszeit. Ihre Gesellenstücke sind während des Stadtteilfestes Ziegenhain vom Feinsten am Sonntag, 7. September, im ehemaligen Edeka Geschäft zu sehen. Dabei werden auch die Pläne ausgestellt, damit die Komplexität der Arbeiten besser erkennbar wird, sagte Obermeister Jürgen Schenk (Ziegenhain).

Bei der Gesellenfreisprechungsfeier lobte Obermeister Schenk die Leistungen der neuen Gesellen und dankte Eltern, Betrieben und der Berufsschule für ihr Engagement während der Ausbildung. Der Gesellenprüfungsausschussvorsitzende, Helmut Hett (Loshausen) und die stellvertretende Obermeisterin Brigitte Arnold (Oberaula), überreichten die Gesellenbriefe und sprachen die neuen Gesellen frei.

Die beste Gesellenprüfung legte Julian Hildebrandt aus Willingshausen (Ausbildungsbetrieb Marco Ernst, Wasenberg/Mittelhessischer Bildungsverband., Marburg), ab. Neben den Kriterien der Gesellenprüfung wurden die Gesellenstücke auch unter gestalterischen Aspekten von einer Jury bewertet. „Funktion und Design sind zwei wesentliche Elemente für den guten Tischler. Wir wollen mit der internen Auszeichnung bei der Ausbildung Akzente setzten“, sagte Obermeister Schenk. Den ersten Platz belegte ebenfalls Julian Hildebrandt.

Die Tischlergesellen: (in Klammern der Ausbildungsbetrieb)

René Diegler, Frielendorf (Fröhlich Bau- und Möbelschreinerei KG, Schorbach); Julian Hildebrandt, Willingshausen (Marco Ernst, Wasenberg/Mittelhessischer Bildungsverband, Marburg ); Tobias Mühling, Neukirchen (Klaus Hünerkopf, Neukirchen); Patrick Seckendorf, Neustadt (Mittelhessischer Bildungsverband, Marburg).

Die Holzbearbeiter:

David Röder, Schwalmstadt (Hephata, Hess. Diakoniezentrum, Schwalmstadt); Mareike Schäfer, Wabern (Vitos Kurhessen gGmbH, Bad Emstal / Kooperationsbetrieb: Stiftung Beiserhaus, Knüllwald-Rengshausen); Ivan Gumenscheimer, Willingshausen (Hephata, Hess. Diakoniezentrum Schwalmstadt); Alexander Halblau, Marburg (Marburg-Biedenkopf Lebenshilfewerk, Marburg). (ras)

Quelle: HNA

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