Bronze für den Honig: Andreas Peters mit Preis ausgezeichnet

Völker überwintern: Täglich schaut Imker Andreas Peters (66) aus Treysa nach, ob es seinen Bienen auch gut geht. Foto: Rose

Treysa. Seit vier Jahren beschäftigt sich der Treysaer mit der Imkerei. Mit Erfolg: Jetzt wurde sein Honig bei einer Prüfung des Landesverbandes der hessischen Imker mit dem dritten Preis belohnt.

Ein Leben ohne seine Bienen kann sich Rentner Andreas Peters (66) aus Treysa gar nicht mehr vorstellen. „Man muss doch tags etwas zu tun haben. Und Bienen machen viel Arbeit“, sagt er. Eingereicht hat Peters seinen Honig aus einem schlichten Grund: „Ich wollte einfach wissen, ob meine Bienen ein gutes Produkt liefern“, sagt er.

Er freue sich sehr über die Bronzeprämierung. Dabei hat sich der 66-Jährige vieles angelesen. „Und ich hatte mir als junger Mann schon in Russland einiges abgeschaut“, sagt er. In seinem Garten hat Peters in mühevoller Arbeit alles auf seine Bienen ausgerichet. Gekauft hat der Rentner wenig, vieles – wie etwa die Aufzuchtboxen – hat er selbst aus Holz gezimmert.

Besonders im Frühjahr gibt es viel zu tun: Täglich wächst das Brutnest. Gespannt ist Andreas Peters auch immer auf die Zeit der Schwarmstimmung. Neun Völker beherbergt der Treysaer. In jedem Volk leben zwischen 35- und 40 000 Bienen. Pro Volk kann der Imker mit einer Ernte von etwa 20 Kilo Honig rechnen.

Andreas Peters ist ehrgeizig, überprüft selbst die Qualität seines Honigs: „Der Wassergehalt im Honig muss unter 18 Prozent liegen“, erklärt der 66-Jährige. Sein Produkt liege bei 6,5 Prozent. Der Treysaer freut sich über jede Rückmeldung. Hierfür hat er am Zaun seines Gartengrundstücks außerhalb der Stadt extra einen gelben Postkasten angebracht.

Auf Infotafeln können sich Spaziergänger außerdem über die Imkerei informieren. „Wer Honig möchte, schmeißt mir eine Nachricht ein und ich bringe den Honig dann vorbei.“ Jetzt, im Winter, schaut er täglich nach den Völkern. Die überwintern in Styroporboxen. „Im Stock ist es schön warm, um die 35 Grad“, sagt Andreas Peters. Er freut sich schon wieder auf das Frühjahr. „Wenn meine Bienen mir wieder schön viel Arbeit machen.“ (zsr)

Quelle: HNA

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