Sports-Fun-Teamday an der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal – Bei vielen Aufgaben half nur Gruppenarbeit

Brückner-Schüler auf dem Mars

Magische Schüssel: Die Flüssigkeit sollte nur mit Hilfe von Fäden umgefüllt werden. Fotos: Janina Kruschinsky

Bad Emstal. „Weiter, weiter, wir brauchen mehr Bretter.“ Filia gibt klare Kommandos und ihre Mitschüler arbeiten gezielt mit. Die Achtklässler befinden sich im Moment nicht auf dem Schulgelände der Christine-Brückner-Schule, sondern auf dem Mars und müssen mit Hilfe der wertvollen Bretter einen eisigen Fluss überqueren.

Die Schwierigkeit dabei: Die Schüler dürfen niemals den Kontakt zu ihren Brettern verlieren, sonst versinken diese im Fluss.

„Hier sind Teamwork und Kommunikation wichtig, das merken die Schüler schnell“, sagt Martin Weingart mit einem Lächeln. Der Mitarbeiter der Sportjugend Hessen war für die Betreuung des Sports-Fun-Teamday an der Christine-Brückner-Schule verantwortlich und hatte im Vorfeld mit Schülern und Lehrern die Stationen erdacht.

500 Schüler aus der ersten bis zur zehnten Klasse waren dank der Sportjugend Hessen und der Kasseler Sparkasse als Sponsor am Donnerstag in Bewegung gebracht worden. Rund um den Schulhof, in der Sporthalle und im Gebäude waren Stationen aufgebaut, an denen es laut Weingart darum ging, Sozialkompetenzen und den Spaß an Bewegung zu fördern. Dazu kamen Stationen wie der Eisfluss von Filia und ihren Klassenkameraden: Aufgaben, die sich nur lösen lassen, wenn alle an einem Strang ziehen, standen dabei im Mittelpunkt.

Die Schüler der Abschlussklassen betreuten die Stände, wiesen die Jüngeren ein und achteten auf die Geräte. „Das fördert das Verantwortungsbewusstsein“, war sich Weingart sicher. Die 15-jährige Janna Josten betreute den Jonglage-Stand und zeigte unter anderem, wie man Teller auf Stäbchen dreht und mit Bällen jongliert. Sie habe sich das selbst angeeignet und freue sich darüber, wie gut es schon gehe, sagte sie. Ein Stück weiter hatte die Sportjugend einen mobilen Kletterturm aufgebaut. Die neunjährigen Freundinnen Johanna und Lea wagten beide die Tour bis ganz nach oben. Eigentlich habe sie ein bisschen Höhenangst, „aber ich habe einfach nicht ‘runtergesehen und dann ging es“, lächelte Lea.

In der Sporthalle präsentierte Weingart stolz den „Sparkassen-Team-Cup“, ein Spiel, das die Sportjugend und die Sparkasse gemeinsam entwickelt haben. Eine Art Spielbrett hängt in elf Metern an einer Wand. Ein Schüler muss - an Seilen hochgezogen und von seinen Kameraden gehalten - mit den Füßen die Linien auf dem Plakat nachziehen. Übertreten oder abrutschen bedeutet Fehlerpunkte.

Fünft- und Siebtklässler traten in einem Wettbewerb gegen einander an. Die Klasse mit den wenigsten Fehlerpunkten gewann ein Teamtraining der Sportjugend Hessen, um die Gemeinschaft zu stärken.

Von Janina Kruschinsky und Friederike Schockenhoff

Quelle: HNA

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