Konzert im Krachgarten von anorak21 mit 200 Besuchern und regionalen Bands

Bühne statt Schulbank

Gute Stimmung: Im Krachgarten tanzte der Mob zur Musik der Nachwuchsbands.

Falkenberg. 200 Besucher, sechs Bands und mächtig Krach: Zum 6. Mal hatte anorak21 junge Nachwuchsbands in den Krachgarten nach Falkenberg eingeladen.

Sechs Bands unterschiedlicher Musikrichtungen präsentierten am Samstag ihre Lieder und bewiesen, dass auch Schülerbands für richtig gute Stimmung sorgen können.

Die jährlich stattfindende Krachkirmes ist bei den regionalen Bands sehr beliebt, da sie eine gute Möglichkeit bietet, um für sich zu werben und als Nachwuchsband zu etablieren.

Johannes Hiller, Mitarbeiter im Krachgarten, erklärte, dass sie immer auf der Suche nach neuen Talenten und Geheimtipps seien, die in der Szene bekannt sind, aber noch nicht einer größeren Öffentlichkeit. Zum Konzept gehöre es, dass sich die Bands und die Gäste wohlfühlten und gerne in den Krachgarten zurück kämen.

Den Anfang machten am Samstag „The Kiffing Bees“, eine Schüler- und Studentenband aus Schwalmstadt, die ihre Bandarbeit im Moment als eine gute Abwechslung zum Abitur sieht. Seit Oktober spielen Olli Maßmeyer, Tobias Maßmeyer, Marius Schmerer, Jelena Voegele, Franziska Reitz und Yannick Stähling zusammen, aber Musik machen sie schon seit mehreren Jahren. Ihre Musikrichtung bezeichnen sie selber als eine Mischung aus Punk Rock und Hardrock. Früher spielten sie auf kleinen Feiern wie Geburtstagen. Am vergangenen Samstag waren sie zum ersten Mal im Krachgarten. Der nächste Auftritt ist am 25. Mai in der Burg in Treysa.

Außerdem am Samstag zu Gast im Krachgarten war die Band „Anthropoyds“, was so viel bedeutet wie „menschenähnlich“. Als Robin Hadamovsky, der Gitarrist der Gruppe, vor zwei Jahren einen Zettel aushing, worauf er Leute suchte, die Lust hätten, mit ihm eine Band zu gründen, rief Schlagzeuger Mirko Döring an und sie fingen an, zusammen zu proben. Dritter im Bunde wurde Dennis Hooge und dann lief es für die Niedensteiner Band. Mit Maria Mader als Sängerin hatten sich die Mitglieder schließlich gesucht und gefunden.

Experimentell und lebensnah

Ihr Bandname leitet sich von dem Begriff Anthropologie ab, der Wissenschaft vom Menschen und seiner Entwicklung. Ihre Musik beschreiben sie als experimentell, sie befasst sich mit vielen verschiedenen Themen aus dem Leben.

Nachdem sie vergangenes Jahr schon mal auf der Krachkirmes und beim Musikschutzgebiet waren, kamen sie Samstagabend in den Krachgarten zurück, um ihre neue CD „Anthroism“ vorzustellen, die ab Juni zu kaufen ist und von der Wackenstiftung unterstützt wurde.

Die Mitglieder des Krachgartens präsentierten einen gelungenen Abend und den etwa 200 Gästen viele neue Bands aus der Region. HINTERGRUND

Von Maryline Neuhaus

Quelle: HNA

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