BWB spricht von kläglichem Versuch, bei wichtigen Themen Fragen auszuweichen

Bündnis kritisiert Info-Politik

Wolfhagen. Das Bündnis Wolfhager Bürger (BWB) kritisiert, dass Informationen, die für die Bevölkerung von Interesse seien, erst nach „Schaffung von Tatsachen und auf Nachfragen in der Öffentlichkeit erörtert werden“.

Das BWB bezieht sich aktuell auf das Thema Wasser aus dem Stadtwald Wolfhagen im Bezug auf den Getränkehersteller Vitaqua. Kürzlich hatte es dazu eine Informationsveranstaltung gegeben. Bereits, so die weitere Kritik, beim geplanten Asphaltmischwerk in Niederelsungen, der Windräderdebatte am Rödeser Berg und der Nutzung des Geländes der ehemaligen Pommernkaserne seien die Bürger mit Veranstaltungen im Nachhinein und auch erst auf deutliches Nachfragen informiert worden. Es seien eher Veranstaltungen zur Beruhigung der Bürger und mit dem „teilweise kläglichen Versuch“ gewese, weiteren Nachfragen aus dem Wege zu gehen, heißt es in einer Stellungnahme.

Man gewinne den Eindruck, bis zur Kommunalwahl im März 2011 solle der Bürger „möglichst ruhiggestellt werden“. Warum zum Beispiel stagniere derzeit der Bau des geplanten Windmessmastes auf dem Rödeser Berg?, so das Bündnis: „Könnten hierbei unangenehme Tatsachen sichtbar werden? Müssten, um das Projekt des Fraunhofer-Institutes, mehrheitlich finanziert durch Hersteller von Windkrafttechnologie, umzusetzen, doch eine sehr große Anzahl von Bäumen gefällt werden? - der Windmessmast benötige eine baumfreie Fläche von circa 3,5 Hektar?

Diese und mehr Fragen werden laut BWB nicht beantwortet. Bundesweit rege sich immer mehr der Unmut der Bevölkerung über die Entscheidungen der Mandatsträger über ihre Köpfe hinweg. Damit müsse Schluss sein. (awe)

Quelle: HNA

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