Mitglieder haben für Erhalt gestimmt

Bürgerinitiative Klärwerk bleibt

Vorstand der Bürgerinitiative: von links Friedrich Döring, Vorsitzender Bernd Zuschlag und Bernd Faßhauer. Foto: Privat

Borken. Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des Vereins Klärwerk im Dorfgemeinschaftshaus des Stadtteils Trockenerfurth für den Erhalt des Vereins gestimmt und den Fortbestand der Bürgerinitiative gesichert. Zuvor hatte der Vorstand über Inhalt und Bedeutung des unerwartet abgewiesenen Revisionsantrages durch den Hessischen Verwaltungsgerichtshof Kassel berichtet.

„Recht haben ist die eine Seite der Medaille, Recht bekommen die andere“ lautet die bittere Erkenntnis, was die in Vereinskreisen äußerst umstrittenen richterlichen Entscheidungen betrifft. So sei man auch von Anfang an bemüht, weiteren Schaden abzuwenden und die Komplexität des Falles und seine Zusammenhänge den zahlreichen Zuhörern möglichst verständlich nahe zu bringen.

Nun gelte es, die Mitglieder auf die neuen, veränderten Ziele des bisher nur auf die beiden städtischen Klärwerke ausgerichteten Vereins einzu-schwören, beschlossen die Mitglieder.

Schwerpunkt soll zukünftig die Wahrnehmung von Bürgerinteressen, die nicht gewerbsmäßige Beratung von Borkener Bürgern und deren Unterstützung bei Probleme mit der Verwaltung sein.

„Da wir nicht mehr so viel Geld für Anwälte und Gerichte ausgeben müssen, könnte auch eine Verringerung des Beitrages in Frage kommen“, sagte Zuschlag. Entschieden werde darüber in der Jahreshauptversammlung.

Neue Aufgaben könnten ehrenamtliche Hilfen zur Selbsthilfe in Zeiten knapper öffentlicher Kassen nur schwer nachvollziehbarer Bürokratie sein wie die neu gesplittete Abwassergebühren.

Eine Satzungsänderung wurde einstimmig angenommen und soll in den nächsten Tagen beim Amtsgericht Fritzlar vorgelegt werden. (red)

Quelle: HNA

Kommentare