Auf neuen Wegen mit GPS

Bürgermeister-Wechsel: Karl-Heinz Färber verabschiedet, Thomas Petrich ernannt

+
Amtseinführung und Verabschiedung: Der neue Vorsitzende der Gemeindevertretung, Armin Wicke (links), mit dem neuen Bürgermeister Thomas Petrich (Mitte) und dem scheidenden Bürgermeister Karl-Heinz Färber (rechts) nach der Vereidigung.

Edermünde. Er muss sich neu orientieren, denn seit Juli ist Karl-Heinz Färber im Ruhestand. Damit das klappt, darf er demnächst satellitengesteuert Rad fahren und wandern. Künftig steht ihm ein modernes GPS-Gerät zur Verfügung, damit er weiß, wohin er läuft oder fährt

Das Gerät war eines der zahlreichen Geschenke, die der langjährige Bürgermeister von Edermünde am Montagabend zum Abschied erhielt. In großer Runde tagte die Gemeindevertretung, die sich als erste Amtshandlung einen neuen Vorsitzende wählte. Armin Wicke (SPD) erhielt die Mehrheit der Stimmen und ist damit Nachfolger von Thomas Petrich, der wiederum neuer Bürgermeister in Edermünde ist.

Zunächst erledigte das Parlament seine Arbeit und debattierte über ein neues Baugebiet im Ortsteil Haldorf (siehe Artikel rechts). Dann übernahm Bürgermeister Färber das Mikro und ernannte als letzte Amtsaufgabe Thomas Petrich offiziell zum neuen Bürgermeister. Armin Wicke nahm ihm den Amtseid ab.

Wille zum Gestalten

Warum wolle er Bürgermeister sein? Das habe man ihn ungezählte Male gefragt, sagte Petrich in seiner Antrittsrede. Schließlich gebe er einen guten Posten auf.

„Es hat mit immer Spaß gemacht, mein Lebensumfeld mitzugestalten“, sagte er als Antwort. Edermünde sei sein Zuhause, dort wolle er jetzt mit allen gemeinsam die Gemeinde weiterentwickeln.

Ein respektvoller Umgang miteinander sei ihm besonders wichtig, „da können wir noch besser werden“, sagte Petrich, der seine Fähigkeit, ein Team zu leiten und zu moderieren, als eine seiner Stärken bezeichnete. Er kündigte an, direkt an das Thema Bürgerbeteiligung zu gehen und eine Bürgerbefragung für das Frühjahr 2015 vorzubereiten. Aktuell sei es wichtig, beim Thema A 49 am Ball zu bleiben.

Sprecher der Fraktionen in der Gemeindevertretung und zahlreiche weitere Gäste machten in ihren Beiträgen zur Verabschiedung Färbers deutlich, dass er nach 18 Jahren als Motor der Gemeinde eine Kommune übergibt, in der es sich gut leben lässt.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

Kommentare