Donnerstag endet die Frist

Bürgermeisterwahl in Melsungen: Bisher nur zwei Bewerber

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Die Bewerberfrist für das Amt des Melsunger Bürgermeisters endet Donnerstagabend um 18 Uhr. Mit Ulrike Hund (SPD) und Markus Boucsein (parteilos) haben bisher zwei Kandidaten ihren Hut in den Ring geworfen.

Melsungen. Die Bewerberfrist für das Amt des Melsunger Bürgermeisters endet Donnerstagabend um 18 Uhr. Mit Ulrike Hund (SPD) und Markus Boucsein (parteilos) haben bisher zwei Kandidaten ihren Hut in den Ring geworfen.

"Gestern Abend war der Briefkasten noch leer. Keine weiteren Bewerber", meldet Fritz Voit, Erster Stadtrat und kommissarischer Chef in Melsungen. Am Montag, 18. Januar, kommt der Wahlausschuss zusammen und prüft die Rechtmäßigkeit der Bewerbungen. Erst danach ist die Zahl der Bewerber amtlich zwischen denen sich die 10.600 Wahlberechtigten Melsunger entscheiden müssen.

"Eine Wahl zu haben ist gut", sagt Voit. Für die Demokratie, für die Wähler und für die Kandidaten beziehungsweise den künftigen Bürgermeister oder die künftige Bürgermeisterin. "Man muss sich den Wahlsieg erkämpfen, er fällt dem Bewerber nicht in den Schoß", sagt Voit. Außerdem stärke das den Kandidaten. Die Unterstützung aus der Verwaltung und der Einwohnerschaft sei seiner Meinung nach besser.

Er hoffe jetzt auf eine gute Wahlbeteiligung und auf Fingerspitzengefühl der Kandidaten. "Für die Wahlkämpfer wird es schwer, mit der zeitlichen Nähe zum Tod von Alt-Bürgermeister Dieter Runzheimer die Pietät zu wahren."

Frühestens am 1. Juni wird der neue Bürgermeister sein Amt antreten. Bis dahin wird der 66-jährige Voit die Amtsgeschäfte ehrenamtlich weiterführen. "Ich verwalte die Dinge, die im Lauf sind und bringe zu Ende, was abgearbeitet werden muss." Auch wenn er derzeit die Stadt repräsentiere, für die Visionen und Ideen sei er nicht zuständig. "Die Impulse müssen warten, bis der neue Bürgermeister im Amt ist." Ohne die Hilfe aus der Verwaltung wäre seine Arbeit nicht möglich. Überragend sei die Unterstützung aus den Abteilungen, sagt Fritz Voit.

Es sei wichtig, dass der neue Bürgermeister die Menschen der Stadt und die Verwaltung mitnehme, um einen großen Konsens zu bekommen, sagt der pensionierte Lehrer.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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