Bund fördert Anti-Gewalt-Projekt mit 90.000 Euro

Schwalm-Eder. Der Schwalm-Eder-Kreis erhält auch in diesem Jahr Geld aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“.

Wie Landrat Frank-Martin Neupärtl mitteilt, sind für das dritte und zunächst letzte Förderjahr 90 000 Euro zugesagt. „Das zeigt, dass wir im Landkreis auf dem richtigen Weg sind“, sagt Neupärtl. Das Geld geht an Projekte, die unter dem Obertitel „Gewalt geht nicht!“ stehen.

Im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Schwalm-Eder wurden bereits 2011 Ziele festgeschrieben, die das friedliche Miteinander sowie einen respektvollen und toleranten Umgang aller verfolgen. Thema ist auch eine Sensibilisierung hinsichtlich der Demokratiegefährdung durch rechtsextreme Einstellungen. 13 Projekte im Jahr 2012 Seitdem fanden viele Projekte statt, die ohne die Förderung nicht hätten finanziert werden können. 2011 wurden 21 Projekte mit 100 000 Euro und im vergangenen Jahr 13 Projekte mit 90 000 Euro gefördert.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Hilfe der Bundesfördermittel und unserem kreiseigenen Engagement mit dem Projekt ‘Gewalt geht nicht!‘ einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“, sagt Neupärtl. Information und Beratung Ziel sei es, neben der Information und Beratung im Bereich des Rechtsextremismus auch Initiativen zur Förderung der Demokratie im Landkreis zu unterstützen.

Dort liege 2013 der Schwerpunkt der Förderung. Wie eine Förderung von Projekten im Schwalm-Eder-Kreis aussehen kann, ist auf der Homepage nachzulesen. Ein wichtiger Grundsatz der Förderung im Bundesprogramm ist, dass gemeinnützig anerkannte Organisationen antragsberechtigt sind. Informationen gibt es bei Projektleiter Stephan Bürger, Tel. 0 56 81/775-590 und per E-Mail: stephan.buerger @schwalm-eder-kreis.de (ula)

Mehr unter www.toleranz-schwalm-eder.de

Quelle: HNA

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