Der zweite Bauabschnitt der B 454 ist fertiggestellt – Kosten belaufen sich auf neun Millionen Euro

Bundesstraße führt nun unten durch

Stadtallendorf. Der zweite Bauabschnitt der Bundesstraße 454 in Stadtallendorf ist fertig. In dem 550 Meter langen Bauabschnitt wurde die B 454 tiefergelegt, heißt es in einer Pressemitteilung. Der starke Verkehr in Stadtallendorf soll nun besser fließen, da Stadt- und überregionaler Verkehr getrennt voneinander fließen.

Die beiden Stadtstraßen, Lilienthal- und Wetzlarer Straße, und die B 454 waren vorher über eine Ampelkreuzung verbunden. An dieser Stelle entstand ein Kreisverkehr, die Bundesstraße führt unter dem Kreisverkehr hindurch. Die B 454 und die Stadtstraßen sind über Rampen miteinander verbunden.

Die Bundesstraße verbindet Marburg mit Kirchhain, Stadtallendorf und Schwalmstadt. Vor zwei Jahren hatten die Bauarbeiten dort begonnen. Die B 454 wurde bis zu 6,50 Meter tiefer gelegt. Um die Maßnahme realisieren zu können, waren sieben Stützwände und Bohrpfahlwände sowie eine Brücke nötig. Zusätzlich wurden auf der nördlichen Seite zwei Lärmschutzwände und -verkleidungen aufgestellt.

Rund 6,2 Millionen Euro investierte der Bund in das Projekt. Das Land unterstützt Stadtallendorf mit 1,4 Millionen Euro. Die Stadt selbst übernimmt 1,1 Millionen Euro der Baukosten, die Stadtwerke Stadtallendorf sind mit 300 000 Euro beteiligt.

Beinahe während der gesamten Bauzeit floss der Verkehr auf der Bundesstraße weiter, dort fahren täglich zwischen 7800 und 16 400 Fahrzeuge. Der insgesamt 3,18 Kilometer lange Umbau der B 454 in Stadtallendorf ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt – der Ausbau der B 454 zwischen Kirchhain und Stadtallendorf mit Anschluss der Waldstraße sowie Bau eines Rad- und Wirtschaftsweges – wurde im Dezember 2006 fertiggestellt. Der dritte Bauabschnitt befindet sich im Planfeststellungsverfahren. Die B 454 soll an die Haupt- und Bahnhofstraße angeschlossen werden. (cls)

Quelle: HNA

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