Alfred Matthäi sammelt Postwertzeichen, um Ausbildungen zu finanzieren

Bunte Marken helfen

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Fleißiger Sammler: Alfred Matthäi hat dieses Jahr schon mehr als 30 Kilogramm für den guten Zweck gesammelt.

Fritzlar. Alfred Matthäi sammelt seit mehr als zehn Jahren Briefmarken und davon möglichst viele. Der frühere Domküster bekommt Unterstützung von vielen Menschen der Region, die ihre Briefmarkensammlungen bei ihm abgeben.

Gelegentlich stellt Matthäi auch Sammelkästen am Domeingang auf, in die man Briefmarken einwerfen kann. Er sammelt völlig uneigennützig nicht für sich selbst, sondern für einen guten Zweck. Matthäi gibt die Postwertzeichen, in Kartons und in Alben verpackt, weiter an die Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes in Köln.

Fachkundige Mitarbeiter verkaufen diese Marken dann an Händler weiter. Bei Briefmarken, die einen besonderen Wert besitzen, werden Angebote eingeholt und dann an den Händler verkauft, der den höchsten Preis bezahlt. Mit dem Verkaufserlös der Briefmarken wird jungen Menschen in Lateinamerika, Afrika und Asien eine Ausbildung finanziert.

35 Kilogramm Briefmarken bringen einen Erlös von um die 250 Euro. Das reicht für die berufliche Ausbildung eines jungen Menschen. Die Briefmarkenaktion läuft ständig. Wer mitmachen will, sollte Briefmarken aller Ländern ausschneiden oder abreißen, in Kartons sammeln und abgeben. (zam)

• Alfred Matthäi, Dr.-Jestädt-Platz 7, 34560 Fritzlar, Tel. 0 56 22/ 91 61 60.

Quelle: HNA

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