Bunter Mix im vollen Haus: Frühjahrsmesse lockte über 1000 Besucher

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Köstlich: Dietmar Nungesser probierte sich durch die Leckereien, die Gudrun Weinrich an ihrem Dekozauber-Stand anbot.

Naumburg. Wohnen, Mode, Energie, Lifestyle und Autos - das waren die herausragenden Themen der diesjährigen Naumburger Frühjahrsmesse, die am Wochenende über 1000 Besucher ins Haus des Gastes gelockt hat.

Das Haus des Gastes verwandelt sich alle zwei Jahre dank des Gewerbevereins in ein Schaufenster der Region und bietet dann alles, was des Kunden Herz begehrt: Geschenkideen fürs nahende Osterfest, Informationen zu regionalen Waren- und Serviceangeboten an über 30 Ständen und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm von Showtanz über Modenschauen bis hin zu Vorträgen und Sportvorführungen.

Viel zu entdecken

„Wir mussten diesmal sogar einigen Ausstellern absagen, so groß war das Interesse“, sagt Peter Heckelsmüller, Vorsitzender des Gewerbevereins. Mehr als zufrieden zeigte er sich mit der Besucherresonanz, Schlüssel des Erfolgs sei neben einem breitgefächerten Angebot vor allem der direkte Kontakt zwischen Kunden und Anbietern.

Der durfte dann beim Bummel durchs Einkaufs- und Informationsparadies gepflegt werden, in dem es allerhand zu entdecken gab. Das Team des Elbenberger Steinmetzmeisters Uwe Bächt etwa ließ sich bei der Arbeit über die Schulter blicken, die Naumburger Pixelmacher luden für witzige Erinnerungsfotos vor die Kamera, und Meike von Drathen aus Bad Emstal zauberte im Handumdrehen köstliche Leckereien mit dem Thermomix.

Wackelige Angelegenheit

Star der Gewerbeschau aber war Kelly, die mit ihren zwei Rädern die Besucher ganz leise und doch kraftvoll über einen Geschicklichkeitsparcours beförderte. Kelly ist kein Roller, Kelly ist ein Segway, das sich allein durch die Verlagerung des Köpergewichts bewegen lässt. Ganz mühelos, ganz fließend, zumindest nach einer kurzen Einweisung durch Segway-Profi Sabine Allmeroth vom Melsunger Funmobil. Groß und Klein wollten sich in der Herausforderung für den Gleichgewichtssinn üben. „Total cool“, schwärmt Mara Heckelsmüller, die im Nu den Dreh heraus und die Lenkstange des bis zu 20 Stundenkilometer schnellen Flitzers fest im Griff hatte. „Anders als beim Fahrrad wird der Griff eng am Körper geführt, und dadurch folgt das Segway der natürlichen Neigung des Körpers“, erklärt Allmeroth, die unter anderem am Edersee ihre Touren mit dem „Personal Transporter“, wie er offiziell heißt, anbietet. Etwa 20 Minuten soll es dauern, bis man sich an die wackelige Angelegenheit gewöhnt hat.

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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