Buttler (SPD): Dumpfe Drohungen

Peter Buttler

Bad Emstal. Kaum stehe die Kommunalwahl vor der Tür, beginne in Bad Emstal wieder die sattsam bekannte politische Schlammschlacht.

Damit reagiert der ehemalige Vorsitzende des Beirats der Thermalwasser-GmbH, Peter Buttler (SPD), auf die zahlreichen Meinungsäußerungen in Leserbriefen und im Internet zu unserer Berichterstattung über die Anleger der insolventen Gesellschaft, die nun unberechtigt ausgezahlte Gewinne zurück geben sollen.

Es handele sich, so Buttler, der auch Mitglied der SPD-Fraktion im Gemeindeparlament ist, zum Teil um „dumpfe, anfeindende Drohungen“ - der Beirat habe niemanden in irgendeiner Art und Weise angegriffen.

Fakt sei, betonte Buttler in seiner Stellungnahme, dass die Thermalwassergesellschaft zum Zeitpunkt des Ausscheidens von Eckhard Bräutigam als Geschäftsführer nicht insolvent gewesen sei: „Dies liegt schriftlich vor und ist auch schon einmal juristisch bestätigend gewürdigt worden.“

Es bleibe natürlich unbenommen, dies in Frage zu stellen, denn die freiheitliche demokratische Grundordnung lasse dies zu. Allerdings müsse man sich dann auch die Frage gefallen lassen, ob solche „vergangenheitsbetonten Auffassungen für ein sich entwickelndes Bad Emstal noch zeitgemäß sind“. (awe) Foto:  Archivfoto: nh

Quelle: HNA

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