Chance für junge Musiker: Bandcontest startet in nächste Runde

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Professionelle Aufnahme im Tonstudio: Von links Jochen Böttger (Organisator des Weindorfes), Friedhelm Oehler und Holger Riebeling (beide von der Pepperland Group), Sven Gürtler, Dennis Schultheis, Tobias Gonther und Tim Knüwe (alle von der Band Broken Resistance), Gerold Stiebeling (Tonstudio ZUN-Records) und Michael Schott (Stadtjugendpflege und Vertreter vom Förderkreis Kinder in Schwalmstadt).

Treysa. Viele junge Bands und eine Chance, groß raus zu kommen – nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wird im Juli eine neue Ausgabe des Bandcontests während des Weindorfes an der Totenkirche stattfinden.

Mitmachen können dabei alle Schüler- und Jugendbands aus der Schwalm und Umgebung. Das maximale Alter ist 25 Jahre. Wie im vorigen Jahr werden dabei fünf Bands gegeneinander antreten, die in der Vorauswahl die Jury überzeugen konnten.

Es gibt wieder Preise zu gewinnen: „Im vergangenen Jahr konnten die Musiker 1000 Autogrammkarten, Bandfotos, Live-Auftritte auf Veranstaltungen, Eintrittskarten für die Musikmesse und eine professionelle Tonstudioaufnahme gewinnen“, berichtete Holger Riebeling von der Pepperland Group. „Was es dieses Jahr zu gewinnen gibt, ist noch unklar.“

Im Juli 2011 waren vier Bands und eine Solokünstlerin an der Totenkirche gegeneinander angetreten. Eine Fachjury, ausschließlich Musiker, entschied sich dabei für Laura Frohnert aus Niedenstein. Sie konnte sich unter anderem gegen die zweitplatzierte Band Broken Resistance durchsetzen.

Bei der Bewertung der Auftritte achtete die Jury auf die Beherrschung der Instrumente, die Bühnenpräsenz, Publikumsapplaus und das Zusammenspiel der Musiker.

Da die Gewinnerin zuerst auswählen durfte und sich für einen Live-Auftritt entschied, konnte sich die zweitplatzierte Band aus Schwalmstadt über eine professionelle Aufnahme im Tonstudio freuen. „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, beim Bandcontest mitzumachen. Wir würden auf jeden Fall nochmal teilnehmen“, sagte Tobias Gonther von der Band Broken Resistance.

Der Schlagzeuger der Band verriet, dass die Tonstudioaufnahme für ihn und den Rest der Band der beste Gewinn überhaupt war: „Da eine Tonstudioaufnahme sehr teuer ist und ein Tag schon mehrere hundert Euro kosten kann, haben wir uns über den Gewinn sehr gefreut.“ Ganze zehn Stunden verbrachten die fünf Musiker, die sich in der Richtung Metal Core wiederfinden, im Tonstudio. Über mehrere Stunden hinweg sangen sie ihre Lieder immer wieder ein und konnten ihre Musik zum Schluss selbst nicht mehr hören. Entstanden sind dabei drei professionell aufgenommene Lieder.

Nach dem ersten Erfolg ruht sich die Band aber keineswegs aus: „Momentan nehmen wir an vielen Contests teil, um uns einen Namen zu machen“, erklärte Gonther. Auch Geld für weitere Tonstudioaufnahmen wollen die Vollblutmusiker sammeln, um weitere eigens geschriebene Lieder im Tonstudio aufnehmen zu können.

Von Lukas Krämer

Quelle: HNA

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