Partnerschaftsverein Niedenstein Gast in  Partnergemeinde

Überraschende Entdeckung: Nele Schönewolf und Janine Schüssler aus Niedenstein stießen in Paris auf einen Penone-Baum. Fotos: privat

Niedenstein. Asterix und die Chatten – das ist nicht der Titel des neuesten Comics, könnte aber Überschrift für die Reise des Partnerschaftsvereins Niedenstein nach St. Germer-de-Fly sein.

Die knapp 60 Teilnehmer nutzten die Tour in die Picardie nämlich auch, um den Vergnügungspark „Parc Astérix“ zu besuchen. Viele Fahrgeschäfte und Attraktionen stehen auf dem Gelände, das 30 Kilometer von Paris entfernt liegt.

Mit Tempo im Looping

Zu den spektakulären Wildwasser- und Achterbahnen gehört „Oziris“, eine hängende Achterbahn, mit der man in atemberaubenden Tempo durch Loopings rast. Etwas gemächlicher ging es bei der Delfin- und der Römershow ansehen sowie beim Bummel durch das gallische Dorf zu. Die Niedensteiner hatten jedenfalls viel Spaß im Land von Asterix, Obelix und Miraculix.

Eine besondere Frankreichfahrt war es auch für den 14-jährigen Florian Nickl aus Wichdorf. Er hatte von seinen Gasteltern Catherine und Michel Gabillon das Angebot bekommen, ein halbes Jahr bei ihnen zu wohnen und die dortige französische Schule zu besuchen.

Als Anerkennung für Florians Mut, sich auf das Abenteuer einzulassen, überreichte Andrea Fink-Beller vom Niedensteiner Verein ihm eine kleine Spende als Aufstockung seines Taschengeldes. Neben dieser Auszeichnung stand der deutsch-französische Abend ganz im Zeichen der Partnerschaft und des guten Essens.

Es gab Coq au vin, bevor bis weit nach Mitternacht zur Musik der DJs Michel und Alex ausgelassen getanzt und gefeiert wurde.

Aber nicht nur der Gallierpark stand auf der Reiseroute der Niedensteiner. Auch die Metropole Paris wurde besucht. Dort waren die Nordhessen zu Gast in der Französischen Nationalbank. Wegen des Berufsverkehrs hatten die Gäste eine Stunde Verspätung und konnten daher die aus Filmen bekannten „Galérie dorée“ nicht besuchen.

Das Gold in der Tiefe

Interessant war es dennoch, an einem Ort zu sein, unter dem in 30 Metern Tiefe die französischen Goldreserven lagern.

Ein Picknick und Zeit, um die Umgebung des Louvre zu erkunden, einen Abstecher zur Kathedrale Notre-Dame zu machen, die Tuilerien zu erkunden oder an der Seine zu bummeln, rundeten den Paris-Besuch ab.

Quelle: HNA

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