Chor aus Cölbe gestaltete am Samstag Musik zum Wochenschluss

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Gründete sich 2008: Der Chor Schöne Töne aus Cölbe trat am Samstag in der Hephata-Kirche in Treysa auf. Die Sänger interpretierten unter anderem Gospels und Spirituals.

Treysa. Passender hätte der Name des Chores, der am Samstagabend in der Hephata-Kirche auftrat, nicht sein können - „Schöne Töne" sang zur Musik zum Wochenschluss. Schönes zum Lobe Gottes interpretierte der Chor aus Cölbe unter der Leitung von Bezirkskantorin Christiane Kessler.

Für Pfarrerin Annette Hestermann klangen die Töne vertraut. „Der Chor stammt aus meiner früheren Gemeinde. Und wir hatten abgemacht, dass sie mich mal besuchen - schön, dass das geklappt hat.“

Die 2008 gegründete Gruppe hatte sich versierte musische Unterstützung mitgebracht. Am Klavier Bezirkskantor Peter Groß, am Schlagzeug Martin Kaiser. Aus den Reihen der Sänger trat Michael Schween hervor, der immer wieder die englischen Textpassagen übersetzte und erläuterte.

„Cantate Domino - Raise your joyful Voices“ hieß das Programm, dass Gospels, Traditionals und Spirituals harmonisch ineinander verwob. „Allen Texten ist eines gemeinsam - ein tiefer Optimismus verbunden mit einer Zuversicht für die Zukunft“, erklärte Schween. In „Sing we Alleluja“ transportierte der Chor den Wunsch, sich aus fester, starker Überzeugung an Gott zu wenden. Den Auszug der Israeliten - ein Text aus dem frühen alten Testament - thematisierte „When Israel was in Egypt ´s Land“.

Im Traditional „Hold on“ stand ein Sinnbild im Fokus: Und zwar die Szene des Bauern, der auf dem Acker den Pflug festhält. „Das bedeutet so viel wie beharrlich am Glauben festhalten“, verdeutlichte Schween.

Joachim Sarwas „Kyrie“ und „Gloria“ interpretierten die Sänger mit der nötigen Ruhe. Ihre Bitte an Gott: „Sei barmherzig.“ Fröhliche Klänge hatte der Chor mit zwei Liedern aus dem Film „Sister Act“ im Gepäck. Mit „Raise your joyful Voices“ - erhebe deine Stimme voller Freude - verabschiedete sich Schöne Töne. Nicht, ohne einen schönen Applaus mit nach Hause zu nehmen. 

Quelle: HNA

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