Kreiskirchentag auf dem Katechismuspfad: Programm rund um die Stationskirchen

Christen in Bewegung

Bunte Mischung: Jonas, Priscilla und Salome Horn (oben, von links) zeigten ihre Taufkleider, Christel Schwering und Sigrid Bernd (oben , von links) besuchten den Paradeplatz. Franz Fenner, Gudrun Dötenbier und Natascha Schnücker (unten, von links) empfingen die Gäste in der Treysaer Stadtkirche. In Ziegenhain war unter anderem der Gospelchor zu hören. Fotos:  Rose

Schwalm. Fünf Stationskirchen gehören zum Katechismuspfad in der Schwalm: Doch nicht nur zum Pilgern hatte der Kirchenkreis am Sonntag eingeladen, sondern auch zum Feiern und Fröhlichsein. Der Kirchentag verteilte sich diesmal über die Orte Ziegenhain, Treysa, Loshausen, Trutzhain und Niedergrenzebach. Jede Kirchengemeinde bot den Gästen Musik, Ausstellung und Vielfalt rund um ihr Gotteshaus.

In Niedergrenzebach stand die Taufe im Mittelpunkt: Pfarrer Hans-Gerrit Auel lenkte den Blick der Gäste auf das neue Taufbecken hinter der Kirche. Das „Untertauchen“ bei der Taufe im Becken symbolisiere unter anderem, „dass man am tiefsten Punkt steht – danach geht es aufwärts“. Das zeige auch die Ausrichtung der Anlage. Von Westen her betrete man das Becken, im Osten gehe man heraus. Adelheid Kalkhake und Cora Ginzel bereiteten unterdessen Erzählfiguren vor, die Szenen aus der Bibel nachstellten, aber auch zum Selberspielen einluden. Jonas, Priscilla und Salome Horn zeigten im Gemeinschaftshaus stolz ihre Taufkleider, de zu einer liebevoll gestalteten Ausstellung verschiedenster Taufkleidung gehörten. In Ziegenhain suchten die Gäste unter großen Pavillons Schatten, um den Akteuren auf der Bühne zu lauschen. Neben dem Sänger- und dem Posaunenchor trat auch der Gospelchor auf, der bei heißen Temperaturen für musikalisch frischen Wind sorgte.

Stärkung für Pilgernde

In Treysa hatten sich die Mitglieder des Posaunenchores ebenfalls einen Platz unter Bäumen gesucht, um im Freien zu unterhalten. In der Kirche selbst empfingen Franz Fenner, Gudrun Dötenbier und Natascha Schnücker die Besucher: Hier gab es Informationen zum Thema Pilgern und eine Stärkung – Brot, Käse und Obst. In Loshausen war an die Jüngsten gedacht, Kindergottesdienst und Jungschar hatten ein Fest rund um das Gotteshaus vorbereitet. In Trutzhain wurde augenzwinkernd „Hebräisch lernen in 30 Minuten“ versprochen, es gab eine Fotoaktion in historischem Gewand. Wer die Stationen nicht zu Fuß, sondern per Rad erkunden wollte, der fuhr beim vom Kreisjugenddiakon Dieter Klitsch organisierten Fahrradparcours mit.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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