Am Wochenende Abschluss der Aktionen rund um den Katechismuspfad

Christen gehen ins Finale

Sie stellten für die Vorbereitungsgruppe den „Katechismus auf dem Weg“ der Öffentlichkeit vor: (von links) Pfarrer Ingo Fulda (Ziegenhain), Dekan Christian Wachter (Kirchenkreis Ziegenhain), Karl Hautz (Niedergrenzebach), Hiltrud Löber-May (Ziegenhain), Pfarrer i.R. Johannes Rohde (Loshausen), Pfarrerin Britta Holk-Gerstung (Trutzhain), Bezirkskantor Jens Koch (Kirchenkreis Ziegenhain). Foto: privat/nh

Schwalmstadt. Mit einem Kantatengottesdienst am Samstag, 11. Oktober, in der Stadtkirche Treysa und einem großen Festgottesdienst am Sonntag, 12. Oktober, in der Schlosskirche Ziegenhain enden die Ausstellungen und Aktionen auf dem Katechismuspfad zum Konfirmationsjahr.

Ein halbes Jahr lang waren die fünf Stationskirchen Ziegenhain, Treysa, Loshausen, Trutzhain und Niedergrenzebach eine Attraktion für Pilger. Eine Bilanz:

Mitwirkende

Eine Arbeitsgruppe, bestehen aus zwölf Personen, hat die Aktionen rund um den Katechismuspfad koordiniert. In den Gemeinden waren die Kirchenvorstände und weitere Ehrenamtliche engagiert. Dazu kommen die Mitwirkenden beim Kreiskirchentag und bei den Konzerten, zuletzt in der Treysaer Kirche, so dass man insgesamt von gut von 500 Personen sprechen kann, die sich aktiv an der Bereitstellung und Organisation der Angebote beteiligt haben.

Besucher

Viele Wandergruppen und einzelne Pilger haben den Pfad als Teil des Elisabethpfades oder auch des Jakobsweges erlebt, die die Kirchen in Niedergrenzebach, Trutzhain, Ziegenhain und Treysa tangieren. Allein in Ziegenhain wurden täglich drei bis vier Gruppen wahrgenommen, dazu größere Busgesellschaften, die sich in der Kirche auch durch die Stadtführungen informiert und für das Thema „Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung“ interessiert haben.

Gruppen

60 Gruppen in ganz unterschiedlichen Größen haben das Programm über das Dekanat angefragt und genutzt, etwa 30 Gruppen haben sich führen lassen. Dazu gab es eine ganze Reihe selbst organisierter Gruppen, die nicht durch die örtlichen Gemeinden geführt wurden, sondern eigenständig durch die täglich offenen Kirchen gingen. In Niedergrenzebach wurden sieben Personen getauft. Zum Konfivent im Juli kamen 4000 Menschen nach Ziegenhain zu der landeskirchlichen Hauptveranstaltung zum Konfirmationsjubiläum, überwiegend Konfirmandinnen und Konfirmanden und etwa 500 Helfer.

Kosten

Dem Kirchenkreis standen für das Projekt aus Spendenmitteln und Kollekten circa 30 000 Euro zur Verfügung. Im Wesentlichen waren das eine landeskirchenweite Kollekte, Mittel einer EKD-weiten Stiftung von der Sparkassenstiftung und einer Stiftung zur Förderung der Region. Dazu kleinere Spenden beispielsweise durch den Landkreis und durch das Reformationsfrauentreffen. Das Geld wurde vor allem für die Material- und Veranstaltungskosten in den fünf Katechismuspfadkirchen benötigt. Der Abschluss

• Informationen: www.katechismuspfad.de

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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