Christina Gatzke ist nun Pfarrerin in Wasenberg

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Freut sich auf ihre Gemeinde: Die 39-jährige Christina Gatzke ist die neue Pfarrerin in Wasenberg.

Wasenberg. Mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang begann Pfarrerin Christina Gatzke ihr neues Amt in Wasenberg.

Die Theologin war in den vergangenen elf Jahren im Kirchspiel Dillich mit den drei Gemeinden Dillich, Neuenhain und Stolzenberg als Pfarrerin tätig, ihr Vikariat absolvierte sie in Felsberg und Böddiger.

„Es ist für mich eine Umstellung, jetzt im ‘Schwälmer Dom´ zu predigen“, sagt Christina Gatzke über das große Gotteshaus. „Die hohe Kanzel in der Kirche lässt mich ehrfürchtig werden.“

Welchen Schwerpunkt die Pfarrerin neben den Gottesdiensten in ihrer Gemeindearbeit setzen möchte, wisse sie noch nicht. „Ich werde mit offenen Augen und vielen Gesprächen herausfinden, was neben der Begleitung der Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensumständen wichtig ist“, erzählt die 39-Jährige Theologin

Bereits am nächsten Wochenende sei eine Kirchenvorstandsfreizeit geplant, berichtet Christina Gatzke, da werde sich zeigen, was gefordert sei. „Ich bin schon jetzt beeindruckt, was die Mitglieder des Kirchenvorstandes in der pfarrerlosen Zeit alles organisiert haben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Pfarrerin Gatzke.

1248 evangelische Christen zählen zu ihrer neuen Gemeinde. Sie alle bald kennen zu lernen, sei ihr wichtig. Viele sind ihr bereits im Einführungsgottesdienst begegnet.

„Die Fülle der Kirchenmusik in Wasenberg hat mich sehr beeindruckt“, sagt sie, denn fünf Chöre sangen im Gottesdienst und der Posaunenchor spielte. Sie sei mit sieben jüngeren Geschwistern in Kirchhain aufgewachsen, von denen einige sich im Posaunenwerk engagierten. In der Region sei ihr Bruder Philipp Gatzke eng verbunden mit der Bläserarbeit.

In den nächsten Wochen plant die Pfarrerin, alle Gruppen der Kirchengemeinde zu besuchen, um sich vorzustellen und einen Einblick in die aktive Gemeindearbeit zu erhalten. „Ich freue mich auch darauf, in der Grundschule Religion zu unterrichten“, erzählt sie, „so lerne ich auch gleich die jüngeren Kinder kennen.“

Ihr sechsjähriger Sohn Bernhard laufe bereits jeden Morgen mit einigen Klassenkameraden zur Schule und fühle sich dort sehr wohl. Christina Gatzke ist mit Dr. Uwe Schäfer verheiratet, der als Schulpfarrer an der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule in Homberg arbeitet.

In ihrer Freizeit stehen Unternehmungen mit ihrer Familie an erster Stelle und sie entspannt beim Lesen und Malen. „Außerdem fahre ich sehr gern Fahrrad. Hier in Wasenberg kann ich jetzt mein Hobby mit dem Beruf verknüpfen und viele Wege auf dem Rad erledigen“, freut sich Pfarrerin Gatzke.

Von Christiane Decker

Quelle: HNA

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