Zweifelhafte Spiele mit kaltem Wasser

Cold Water Challenge - Bähr: Das lehne ich ab

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Werner Bähr

Homberg. „Das ist völliger Blödsinn, den ich rundweg ablehne“ – auf die so genannte „Cold Water Challenge“, an denen sich auch Feuerwehren aus dem Landkreis beteiligt haben, reagiert Kreisbrandinspektor Werner Bähr mit Unverständnis.

Im Münsterland war ein 34-Jähriger am Dienstag gestorben, als eine mit Wasser gefüllte Baggerschaufel auf ihn stürzte. Fünf andere wurden schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich bei einer Feier eines Kegelclubs.

Aber auch Feuerwehren beteiligen sich an diesen vermeintlichen Späßen, bei denen es darum geht, auf möglichst ausgefallene Art mit kaltem Wasser Bekanntschaft zu machen. Die Ergebnisse werden ins Internet gestellt und sorgen für viele Nachahmer.

Mit Geräten und auf dem Gelände der Feuerwehr sei dies nicht zulässig, sagt Bähr, es sei denn die Kommune oder der örtliche Brandinspektor habe es genehmigt. Wenn, dann handele es sich um Aktionen der Feuerwehrvereine. Bähr: „Es kann nicht Aufgabe von Einsatzabteilungen sein, sich an solchen wilden Späßen zu beteiligen.“ (hro) Foto: Archiv

Quelle: HNA

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