Westerntag bei den Schützen in Malsfeld

Malsfeld. Malsfeld stand am Samstag im Zeichen des Wilden Westens. Die Schützen des Ortes feierten einen Westerntag. Los ging es mit Aufstellung der Westernleute auf dem Weg zum Schützenhaus auf dem Sportplatzgelände in Malsfeld.

Ganz vorne an der Menschenkette stand Volker Friedrich mit einer Trommel am Gürtel und gab das Kommando vor. Dann folgte der Einmarsch der im westernstil, kostümierten Westernfans. Die Mitglieder standen Spalier und Bodo Schacht und Jörg Schwarzenau hießten die ehemaligen Fahnen der Nord- und Südstaaten. Damit kehrte für ein paar Stunden der wilde Westen in Malsfeld ein.

Seit 1984 gibt es die Westergruppe, die eine Untersparte des Schützenvereins in Malsfeld ist. Über zehn Schwarzpulverschützen haben sich dem Westernstil angeschlossen und organisieren den Westerntag alle zwei Jahre.

Elke Wangemann ist zusammen mit Freunden aus Spangenberg (Schützenverein) zu diesem Westerntag angereist. „Wir lieben die Country Musik“, erzählt sie und trägt stilecht Cowboyhut und Weste. Und für passende Country Musik sorgte an diesen Samstagnachmittag live Werner Klier an der Gitarre und Gesang sowie Volker Friederich am Schlagzeug.

Westerntag in Malsfeld

„Wir veranstalten diesen Westerntag aus Spaß an der Freude und natürlich ist etwas Nostalgie dabei“, berichtet der Vorsitzende der Schützen Bodo Schacht. Dass die Gäste Spaß hatten, war zu erkennen. Viele von ihnen kamen in waschechter Westernkluft: Cowboyhut, Stiefel, Lederweste und teilweise pendelte ein Colt am Hüftgurt mit.

„Ein Schießturnier gibt es nicht, aber wer gerne mal Vorderlader schießen möchte, kann das heute hier tun“, sagte Schacht weiter. Das ließen sich einige Gäste nicht zweimal sagen und probierten sich an der Feuerwaffe am Schießstand im Schützenhaus aus. „Dieses Schießen ist ein weiches Schießen. Die Ladung kann man auch selbst bestimmen“, erklärte der erfahrene Schütze und zweite Vorsitzende Jörg Schwarzenau. (ycg)

Quelle: HNA

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