Zögerlicher Zuspruch bei den Energiespartagen in der Homberger Stadthalle

Wärmepumpen-Spezialisten: Oliver Gentzen (links) und Wilfried Herbst präsentierten bei den Homberger Energietagen Wärmepumpen. Foto: Schmitt

Homberg. Der Wärmepumpe, gekoppelt mit Erdwärme, gehört die Zukunft. Davon sind Wilfried Herbst und Oliver Gentzen überzeugt. Sie waren Aussteller in der Homberger Stadthalle bei den Energietagen am Wochenende.

Die Überzeugung der beiden ist nicht nur darauf zurückzuführen, dass sie Wärmepumpen verkaufen. Vielmehr beruht es auf der Überlegung, dass die Pumpe sowohl zur Wärme- als auch zur Erzeugung von Kälte eingesetzt werden kann. Genau in dem doppelten Einsatz liege der Vorteil.

Doch nicht nur um Wärmepumpen ging es bei den Energietagen in der Stadthalle. Die Aussteller präsentierten auch die Nutzung von Solarenergie, Pelletheizung, Einsparmöglichkeiten bei Haustüren, Fenstern, Rollläden, Markisen und Beschattung. Auch bei Fragen der Dämmung von Neubauten und bei Sanierung von Altbauten, standen die Experten Rede und Antwort.

Ergänzt wurde das Angebot durch Vorträge über Schimmel im Haus und in der Luft, die Rentabilität von Windkraftanlagen und Photovoltaik sowie eine allgemeine Energieberatung für Hauseigentümer.

Durchwachsen sei der Besucherandrang gewesen, sagten die Aussteller. Während am Samstagvormittag ein reger Strom Neugieriger durch die Stadthalle ging, war es am Sonntag wegen anderer Veranstaltungen und vor allem wegen des schönen Wetters eher ruhig. Das allgemeine Fazit: Es hätte etwas besser sein können.

Doch die beiden Wärmepumpen-Spezialisten zeigten sich insgesamt zufrieden. „Bei einer Ausstellung oder Messe geht es ohnedies um erste Kontakte“, sagte Wilfried Herbst. Am Stand ließen sich nur allgemeine Berechnungen durchführen. Beispielsweise darüber, wie hoch die Investitionskosten für eine Erdwärmebohrung samt dazu gehöriger Heizungsinstallation bei einem Neubau sein werden.

Dem pflichtete Dirk Schröder von Heim und Haus bei, der über Fenster, Wetterschutz und Sicherheit, beispielsweise bei Haustüren, beriet. Seiner Beobachtung nach suchten die Besucher Informationen. Die Entscheidung über Fenster oder Markisen falle ohnehin erst später.

Quelle: HNA

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