Wettbewerb Jugend debattiert: Sieger stehen fest

Debatte, Königin der Rhetorik

Wortgewaltig ins Landesfinale: Über einen gelungenen Regionalwettbewerb freuten sich (von rechts) GHS-Schulleiter Heinz Meier, THS-Schulleiter Dr. Ralf Weskamp, THS-Organisatorin Christina Wagner, Regionalsieger Arne Hensel, Zweitplatzierte Johanna Eichler, Pascal Götz und Marie Corell (alle THS) sowie Jan-Petrick Noll, GHS-Organisator Bernd Hüter, Drittplatzierter Jan-Hendrik Heintzemann, Samuel Ramm und Vanessa Brüll (alle GHS). Foto: Ehl von Unwerth

Homberg. Arne Hensel und Johanna Eichler von der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule (THS) haben den regionalen Entscheid des Wettbewerbs Jugend debattiert gewonnen. Die Debatte ist die Königsdisziplin der Rhetorik. Wer in diesem Bereich der Redekunst überzeugen möchte, der muss gute Argumente haben, sich geschickt ausdrücken können und schlagfertig sein.

Dieser Herausforderung stellten sich insgesamt jeweils vier Schüler der Homberger Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule (THS) und der Borkener Gustav-Heinemann-Schule (GHS) im regionalen Entscheid des Wettbewerbs Jugend debattiert.

Landesentscheid am 30. März

Die Vorbereitung auf den von THS-Lehrerin Christina Wagner organisierten rhetorischen Schlagabtausch begann bereits vor einigen Tagen mit der Bekanntgabe der Themen. Im Halbfinale wurde über die Verpflichtung eines Führerscheins für Jugendliche zum richtigen Verhalten in sozialen Netzwerken diskutiert. Im Finale ging es um die Einführung eines Fahrverbots als eigenständige Strafe im Jugendstrafrecht.

Sie habe gründlich im Internet recherchiert und dabei Argumente zusammengetragen, sagte die Zweitplatzierte Johanna Eichler. Mit der so gewonnenen Sachkenntnis vertrat sie ihre ausgeloste Position – unabhängig von der eigenen Meinung – in den Diskussionsrunden. Die begannen für die Teilnehmer mit einer Stellungnahme zum Thema. Im Anschluss debattierten die Schüler bevor in der Schlussrunde der Standpunkt noch einmal zusammengefasst wurde.

Am Ende urteilten die vier Jurymitglieder über Sachkenntnis, Überzeugungskraft, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit der jungen Debattanten.

„Die Fragestellungen waren für Mittelstufenschüler recht anspruchsvoll. Angesichts dessen haben die Teilnehmer ihre Aufgabe gut gemeistert“, sagte Jurymitglied Katrin Czajkowski. Dennoch hätten einige Argumente noch weiter entwickelt und auch die Interaktion etwas lebendiger gestaltet werden können.

Solche Schwachstellen wird ein Rhetorikseminar in Marburg aufgreifen, bevor am 30. März die Landesqualifikation folgt. Dort sind neben Arne Hensel und Johanna Eichler auch die THS-Schüler Paul Eisenhuth und Leonie Macht vertreten, die sich für die Oberstufe für den Debattierwettbewerb qualifizierten. (zse)

Quelle: HNA

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