Auf zum Wettkampf im französischen Mulhouse

Densberger Wehr trainierte für Olympia

Auf nach Frankreich: Die Densberger Feuerwehr startet zur Feuerwehrolympiade nach Muhlhouse. Von links: Stefan Schütz, Maik Schömann, Udo König, Markus Aubel, Ralf Debus, Robert Schüßler, Jens Neumann, Günter Noll, vorne: Jürgen Thiel Lars Heinke Sebastian Möller und Martin Gössel. Dazu gehören: Olaf und Frank Aubel, Thomas Ritting und Heinz Noll. Vorne im Bild: Johanna und Jonas Gössel und Anke die ihrem Papa und Ehemann ganz fest die Daumen drücken. Foto: Hebeler

Densberg. Die Mitglieder der Densberger Feuerwehr starten am Sonntag zur Feuerwehrolympiade nach Frankreich. Die Densberger sind eine von acht deutschen Gruppen, die sich im vergangenen Jahr in Cottbus für den Wettbewerb in Frankreich qualifiziert haben. In Mulhouse treten 80 Gruppen aus 21 europäischen Nationen an.

Beim olympischen Wettbewerb müssen die Mannschaften Schläuche korrekt auslegen, sie fest kuppeln und dabei noch balancieren und Hindernisse überwinden. Bei der Bewertung geht es um die Zeit und die Zusammenarbeit der Gruppe. Auch dürfen nur die vorgeschriebenen Befehle gerufen werden.

Der kleine Ort am Rande des Kellerwaldes steht zurzeit Kopf. Kein Wunder: Bei 400 Einwohnern kommt aus jedem zweiten Haus ein Feuerwehrmann. Deshalb drücken nicht nur die Familien zuhause die Daumen, sondern am Freitag bricht auch ein Fanbus nach Mulhouse auf, um die Mannschaft vor Ort lautstark zu unterstützen.

Kostengünstig ist der Wettkampf nicht. Denn allein für die Fahrt nach Frankreich, die Unterkunft in einer einfachen Turnhalle und die Verpflegung brauchen die Feuerwehrleute 7000 Euro. Darüberhinaus müssen die Feuerleute Urlaub nehmen und auch die Familien müssen die Aktion unterstützen. (zeb)

Quelle: HNA

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