Diakonieforum 2012: Fit im Internet

Fit im Internet: Das Diakonieforum 2012 beschäftigte sich mit der virtuellen Welt. Mit dabei die Jugendlichen Lea Domin, Anna Schwarz, Charline Reitze und Falk Ricken (vorn). Außerdem Dr. Gernot Gerlach, Vorsitzender des Diakonischen Werkes, die Referenten des Abends, Öffentlichkeitsreferent Roland Kupski, Medienwissenschaftler Johannes Kepper, Jugendreferent Torsten Fiege und Suchtberater Phillipp Theis sowie Angelika Vialon, Leiterin des Diakonischen Werkes. Foto: Ricken

Wolfhagen. Was ist der Unterschied zwischen einem I-Pod und einem Eipott? Kann man mit einem I-Phone die Haare fönen? Und was verbirgt sich hinter Facebook und World of Warcraft?

Vor allem wollte das Diakonieforum am Freitagabend Antworten geben, Ängste nehmen und eine Schneise in den virtuellen Dschungel schlagen.

Unter dem Motto: „Was nützt es dem Menschen, wenn er alles googlen kann und nimmt doch Schaden an seiner Seele“ hatte das Diakonische Werk Interessierte ins Wolfhager Gemeindezentrum eingeladen. Gerade ältere Menschen seien mit der Vorstellung hergekommen, dass das Internet ein Moloch sei, in dem sich Betrüger, Perverse

„Wichtig war es uns, auch Verständnis zwischen den Generationen zu wecken.“

und Gewalttätige tummelten, in dem es Angriffe von Trojanern und Viren gebe und die Enkel gemobbt würden, so Pfarrer Kai Scheiding, der Vorsitzende des Kreisdiakonieausschusses. Hier habe das Diakonieforum für sachliche Informationen und Aufklärung sorgen können.

Vier Referenten gaben den Besuchern Hilfestellung, wie mit den Themen Mobbing und Computersucht umzugehen ist. Und sie erfuhren, wo es Anlaufstellen und Hilfe gibt, wenn Probleme im Zusammenhang mit der virtuellen Welt auftauchen. „Wichtig war es uns, auch Verständnis zwischen den Generationen zu wecken“, so Kai Scheiding. Positiv überrascht sei man von den teilnehmenden Jugendlichen gewesen. „Viele haben bereits eine hohe Medienkompetenz entwickelt, weil das Thema Internet in der Schule inzwischen einen hohen Stellenwert hat.“

Die Jugendlichen hatten zu Beginn der Veranstaltung ein Rollenspiel zum Thema Facebook aufgeführt. Mit viel Humor und unter Einbeziehung des Publikums gab Suchtberater Philipp Theis vom Diakonischen Werk einen Einblick ins Thema, bevor die Besucher die einzelnen Foren besuchen konnten.

Quelle: HNA

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