Wahlen in Homberg

Er hofft auf schwarze Zahlen: Bürgermeisterkandidat Dr. Dirk Richhardt

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Sein Lieblingsbild: Dr. Dirk Richhardt hat sich für dieses Bild entschieden und es uns zur Verfügung gestellt. Es zeigt ihn mit seiner Frau Britta und Tochter Hannah Leonie. Foto: privat

Homberg. Fürs Alter wünscht er sich eine altersgerechte Wohnung in der Innenstadt und er hofft darauf, dass Homberg in ein paar Jahren schwarze Zahlen schreibt. Dr. Dirk Richhardt ist einer von fünf Bürgermeisterkandidaten, die am Sonntag, 25. Mai, in der Kreisstadt zur Wahl stehen.

Für die HNA ergänzte er 20 Satzanfänge:

1. Wenn ich an Homberg denke, dann... denke ich an unsere wunderschöne Altstadt, unsere individuellen Ortsteile, an die Menschen hier und an das einzigartige Stadtbild. Egal ob wir von der A7, von der A49 oder aus der Schwalm kommen, alle recken die Hälse, wann wir endlich unser Homberg sehen.

2. Ein Lieblingsplatz in Homberg... zu nennen ist schwierig, denn es gibt zu viele schöne Orte und Plätze in Homberg und in den Stadtteilen, daher nur zwei, der Marktplatz und der Dörnbergtempel.

3. Mit genügend Geld würde ich als Bürgermeister zuerst... die Freizeitangebote für Jugendliche verbessern, die Mobilität von Senioren unterstützen und Familien eine noch bessere Perspektive in Homberg bieten.

4. 22 Dörfer, eine Stadt, das ist politisch... erst einmal gut beobachtet und dann eine große Herausforderung, aber auch ein großer Gewinn, wenn man allen Bürgern gerecht werden möchte.

5. Der Rettungsschirm ist für Homberg... eine schwere Bürde, aber auch eine große Chance, den städtischen Haushalt zu konsolidieren und in ein paar Jahren sogar schwarze Zahlen zu schreiben.

6. Die Situation in der Altstadt... ist positiver als ihr Ruf, denn die wunderschönen Fachwerkhäuser sind einzigartig, und eine Kombination aus historischen Gebäuden mit modernen Wohn- und Arbeitsformen wird entscheidend die Zukunft der Innenstädte bestimmen.

7. Das Thema Kasernengelände... muss schnellstmöglich beendet werden, damit die industrielle und gewerbliche Entwicklung sich positiv für Homberg gestaltet und nicht weiter durch eine Politik der Verzögerung geprägt wird.

8. Die politische Streitkultur in Homberg... ist durch die wechselnden Mehrheiten und den oft starren Blick durch die politische Brille stärker ausgeprägt als in anderen Städten. Dies stellt, zusammen mit einer besonderen Form des öffentlichen Auftrittes, eine besondere Herausforderung dar.

9. Die wichtigste freiwillige Leistung der Stadt... ist die Bereitstellung der Mittel für die Feuerwehren, die Kindergärten, aber auch für Schwimmbäder, die Stadthalle und Dorfgemeinschaftshäuser.

10. Der Freizeitwert in Homberg... braucht den Vergleich mit anderen Städten nicht zu scheuen, muss aber permanent entwickelt werden.

11. Vom Schwalm-Eder-Kreis erwarte ich,... dass er die Höhe der Kreis- und Schulumlage reduziert, damit der städtische Haushalt direkt entlastet wird, aber auch, dass Homberg endlich als Kreisstadt akzeptiert wird.

12. Die Zukunft der Stadt liegt für mich... vor allem in der Kraft, der Ausdauer und der Innovation von allen Homberger Bürgern und solchen Menschen, die sich für Homberg einsetzen.

13. Wenn ich hier im Ort alt wäre,... wünschte ich mir eine seniorengerechte Wohnung im Altenheim St. Marien oder im Pavillon oder im Altenzentrum in der Freiheit, jedoch am liebsten im ersten Stock der Engelapotheke mit Blick auf den Marktplatz.

14. Für junge Menschen fehlt es vor allem... an Freizeitangeboten, wie Kino, Diskothek und Jugendzentren - wie etwa das Jugendzentrum im Davidsweg, das gerade gebaut wird.

15. Die Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung... sind zur Zeit alles andere als stabil und daher völlig unberechenbar, was einerseits zwar dem demografischen Gedanken entspricht, andererseits aufgrund einer Verzögerungspolitik oft zu keinem positiven Ergebnis für Homberg führt. Menschlich aber sind sie alle tapfer, klug, und verantwortungsbewusst.

16. Gegen Politikverdrossenheit hilft am besten... die Ängste und Befürchtungen der Bürger ernst zu nehmen und Wege zu suchen, um Hilfe zu leisten und zu motivieren und unsere Ziele auch darzustellen.

17. Als Bürgermeister Beruf und Privatleben zu trennen... ist schon wie beim Stadtmarketing eine Illusion, denn Bürgermeister in einer Stadt wie Homberg ist ein Fulltime-Job und erfordert auch den Einsatz außerhalb der üblichen Arbeitszeiten.

18. Eine Wahl mit vier Gegenkandidaten anzutreten,... ist eine besondere Herausforderung, denn fünf Kandidaten unterstreichen die Attraktivität dieser Stadt, aber ich muss mich auch fragen, was sehen die anderen hier was mir vielleicht noch nicht aufgefallen ist außer sehr viel Arbeit.

19. Um mich richtig fit zu machen für den Job,... heißt, jedem Bürger und jeder Bürgerin klar zu machen, dass Dirk Richhardt der Einzige wirklich unabhängige Bürgermeisterkandidat ist, der durch seine bisherige Tätigkeit und seine Erfahrung in der Lage ist, Bürgermeister für alle zu sein, ohne wirtschaftliche, familiäre oder parteipolitischen Interessen.

20. Für meine Kinder hoffe ich,... dass es sich weiter lohnt in Homberg zu leben, Familien zu gründen, zu arbeiten und auch hier alt zu werden.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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