Nun doch Geld vom Land: Startschuss für Straßenbau in Großropperhausen

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Runde beim Ortstermin, von links: Heiko Völke, Bürgermeister Birger Fey, Christoph Baunhör, Landrat Neupärtl und Jens Becker. Foto: Quehl

Großropperhausen. Das Unternehmen Giebel aus Fulda hat den Zuschlag erhalten, nach der Verrohrung für Kanal und Wasser auch die aufgerissenen Straßen in Ordnung zu bringen.

Für die Großropperhäuser ist das eine erlösende Nachricht, denn zwischenzeitlich fehlte schlicht das Geld für das Projekt. Der Ort musste sich Sorgen machen, für unbestimmte Zeit mit der Schotterpiste zu leben.

Er sei ein „zufriedener, glücklicher Bürgermeister“, sagte Birger Fey beim Pressetermin im Ort. Landrat Frank-Martin Neupärtl erläuterte, dass das Land im Juni seine Zahlungszusage zurückgezogen habe. Eine Reihe von Fürsprechern habe sich stark eingesetzt, um die Sparmaßnahme abzuwenden. Besonders dank Verkehrsminister Dieter Posch könne nun doch gebaut werden. „Man hat die Entscheidung überdacht, Großropperhausen ist jetzt in Wiesbaden bekannt“, sagte Neupärtl unserer Zeitung und Vertretern der beteiligten Behörden, der Firma Giebel und des Ingenieurbüros Oppermann (Vellmar).

Neonfarbene Zeichen entlang der Ortsdurchfahrt zeugen von den Vermessungsarbeiten für eine optimale Linienführung. Bürgermeister Fey hob die starke Frequentierung durch die „Stormänner“ mit ihren Lastern und der Hauptachsen in Großropperhausen als Durchgangsstrecken hervor. Vorübergehend seien die Umleitungen gut eingerichtet, die Straße werde für mehr Lebensqualität sorgen, zumal die Anlieger sicherlich mit Verschönerungsprojekten nachziehen würden. Die Baufirma will sofort mit der Arbeit beginnen, so Bauleiter Heiko Strohmeier.

Hergestellt werden 1100 Meter Fahrbahn, zuerst die Knüllstraße (geplant bis Weihnachten), dann die Straße Richtung Leuderode (geplant bis Sommer 2011)

• Von den Baukosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro übernimmt das Land 1,2 Millionen Euro. Für die gepflasterten Gehwege muss Frielendorf 543 000 Euro zahlen.

• Das Stormarn-Schotterwerk oberhalb Großropperhausens mit seinen 50 Arbeitsplätzen steuern an und verlassen täglich bis zu 500 Lastwagen. Die nötige Fahrbahnbreite für sich begegnende Laster soll künftig durchgängig gegeben sein. Fußgänger finden künftig mindestens einseitig einen genügend breiten Gehweg vor.Bislang gibt es teils nur 30 Zentimeter breite Abschnitte.

• Es werden auch Gebäude abgerissen, um Platz für den Streckenverlauf zu gewinnen, die Bushaltestelle wird verlegt. (aqu)

Quelle: HNA

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