Leuchtende Farben beherrschten die Fremdensitzung der Edernarren in Fritzlar

Die doofe Nuss in Topform

Hat viele Talente: Sängerin Bibiana Huck ist vielen auch als Handballspielerin der SV Germania Fritzlar bekannt.

Fritzlar. Mit Hochdruck gehen die Jecken in eine sehr kurze Karnevalszeit. In Fritzlar eröffneten die Eddernarren mit ihrer Fremdensitzung den Reigen der Saalveranstaltungen.

Fünf Stunden lang standen Spaß und gute Laune im Mittelpunkt. Nachdem die Tollitäten Prinz Manfred I. und Prinzessin Ingrid I. sowie das Kinderprinzenpaar Janis I. und Helena I. die Gäste begrüßt hatten, ging es gleich voll zur Sache.

Erster Redner in der Bütt war Franz Pyszko aus Niestetal, der als Baby seinen aufregenden Start ins Leben schilderte. Dabei dankte er seinem Entdecker, dem Frauenarzt seiner Mama. Das erste Problem war die Versorgung, denn als Drilling hatten seine Geschwister Vorrang. So wurde er nur dank Bärenmarke zum Prachtkerl.

Bibiana Huck ist normalerweise auf dem Handball-Spielfeld bei der SV Germania Fritzlar zu Hause. Aber auch gesanglich machte sie bei der Fremdensitzung eine gute Figur. Ein weiterer Germane, der allerdings schon seit vielen Jahren für Unterhaltung sorgt, ist Heinz Huth. Er ist immer noch top in Form und weiß, wie man die Leute unterhält. Unter dem Motto, alles aus dem Leben gegriffen, erzählte er als „Doof´Nuss“ Geschichten und Anekdoten. So wie die, als er im Dom saß und hörte, wie über die zehn Gebote gesprochen wurde.

Beim Gebot „Du sollst nicht stehlen“, zuckte er zusammen, beim Gebot, „Du sollst nicht ehebrechen“, grinste er zufrieden. Der Banknachbar fragte nach dem Grund. „Beim ersten Gebot wurde ich an meinen fehlenden Schirm erinnert. Ich dachte nämlich, er wäre gestohlen. Beim Gebot Ehebrechen fiel mir dann ein, wo ich ihn hab’ stehen lassen.“

Den musikalischen Schlusspunkt der Gäste setzte Joachim Schütz vom Karnevalsverein Empfershausen. Er sang live Stimmungslieder zuerst allein, später dann mit Unterstützung der Band „Celebration“ und kam um weitere Zugaben nicht herum.

Die farblichen Akzente setzten die „Mix Generation“ mit einem Hauch von Biene Maja, das Damenballett in bunten Federkostümen und die Prinzengarde bei ihrem Schautanz Feuer und Eis. Beim kostümierten Büttenabend der Eddernarren am Samstag, 2. Februar, stehen dann wieder die Eigengewächse im Mittelpunkt.

Quelle: HNA

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