Binsförther tischten bei Weinfest viele Spezialitäten auf

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Stießen auf ein gelungenes Fest an: Von links Volker Küllmer und Doris Küllmer, die beim Ausschank halfen, mit Inge Jünemann (Altmorschen) und Paul Bickel (Binsförth).

Binsförth. Die Binsförth ließen es sich am Samstag bei einem Weinfest gut gehen und tischten viele Spezialitäten auf: Sechs erlesene Weinsorten, 15 Kilogramm Kartoffelsalat, 140 Käsespieße, 60 Brezeln, 17 Bleche Flammkuchen und elf Auflaufformen mit Leberkäse.

Das sommerliche Wetter lockte viele Weinliebhaber an. Schon am späten Nachmittag begann das Binsförther Weinfest, dessen zentraler Anlaufpunkt ein Pavillon nahe des Backhauses war.

Ausgerichtet wurde das Fest vom Verein Dorfgemeinschaft Binsförth. Marcel Schlein, der Vorsitzende des Vereins, berichtet: „Vor fünf Jahren fand schon mal ein Weinfest im Ort statt, organisiert von der Feuerwehr. Das kam damals gut an.“ Jetzt hat Dorfgemeinschaft die Organisation übernommen. Der Verein besteht seit März dieses Jahres und zählt 40 Mitglieder, von denen am Weinfest 30 ehrenamtliche aktiv mitwirkten. „Wir bereiten uns so langsam auf die große 750-Jahr-Feier in 2013 vor“, sagt Schlein. Der Erlös des Weinfestes komme komplett der Dorferneuerung und der Verschönerung zugute und diene somit der Vorfinanzierung des Dorffestes. Das Vorbereitungsteam hatte eine Sortiment hochwertiger Weine zusammengestellt, die vom Weingut Antony (Monzernheim/Rheinhessen) stammten.

Andrea Becker, die die Weine aus diesem Weingut vertreibt, beschaffte die Weine und die erforderlichen Gläser.

Passend zum Wein wurden Brezeln und Käsespieße mit Trauben angeboten. Auch deftigen Leberkäse gab es und nach alten traditionellen Hausfrauenrezepten hergestellten Flammkuchen. Dafür wurde der große Ofen im angrenzenden Backhaus eingeheizt. Josef Stock, der das Jonglieren der vielen Backbleche im Ofen übernahm, kam aus dem Schwitzen nicht heraus, da die Leckereien großen Zuspruch fanden.

In gemütlichen Runden, in einem kleinen Zelt oder an Stehtischen, genossen die Binsförther den herrlichen Spätsommertag. (ycg)

Quelle: HNA

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