Große Feststraße mit drei Bühnen wird der Höhepunkt der Feierlichkeiten sein

Dorf wird zur Flaniermeile

Dorfjubiläum auf der Wasserscheide: Hand legte der Olberöder Festausschuss dieser Tage an den Infotafeln am Ortseingang an (von links) Erwin Blumenauer, Norbert Kniese, Britta Merle, Lothar Maurer, Lothar Fröhlich, Volker Brandt, Marnie Wagner und Robert Pfalzgraf. Es fehlen Werner Pfalzgraf, Markus Diehl und Markus John. Foto:  privat

Olberode. Höhepunkt des Olberöder Dorfjubiläums wird natürlich die große Feststraße, sein, die Besucher am Sonntag, dem 7. September ab 11 Uhr zu einem ausgedehnten Rundgang mit allerlei Überraschungen einlädt.

Entlang der Straße Schönen Aussicht, der Schwarzenbörner Straße, der Kasseler Straße, dem Bornweg und Am Schorbach bieten 100 Stationen Informationen, Service, Action, Unterhaltung und Kulinarisches an.

„Wir haben die Feststraße absichtlich unter kein bestimmtes Motto gestellt, um für alles offen zu sein“, erläutert Robert Pfalzgraf, Vorstand des Festausschusses. So beginnt die Liste der Aussteller mit A wie Angelverein und endet bei Z wie Zündapp. Dazwischen gibt es eine Ausstellung Auto, Motorrad, Verkehr und Sicherheit von gestern und heute mit Oldtimern, Überschlagsimulator, Gurtschlitten und einem Verkehrsparcours für Kinder.

Mutige Gäste können einen Ritt auf echten Kamelen wagen und sich beim Bullriding auf dem mechanischen Schaf Ronja versuchen. Vermutlich wird man zwischen Hühnerschau und Häusener Krüstchen, zwischen Feuerwehr und Fischbrötchen oder zwischen DRK und Döner auch der Olberöder Heidelbeerkönigin samt Gefolge begegnen.

Im September 2013 war Theresa Diehl aus fünf Kandidatinnen gewählt worden. Seitdem hat die Königin auf vielen Veranstaltungen für das Jubiläum geworben und wird natürlich an dem langen Festwochenende allgegenwärtig sein. Die Wahl der Heidelbeerkönigin und das anstehende Dorfjubiläum waren übrigens auch Gründe dafür, dass Olberode in der Radio-FFH-Aktion eine eigene Hymne bekam und sich so in die Reihe großer Städte wie Darmstadt, Giesen und Herborn einsortierte.

Zum Verweilen während des Rundganges laden überall Tische und Bänke ein, an denen ein umfangreiches Sortiment unterschiedlichster Speisen und Getränke angeboten wird. Eine Pause machen kann man auch an einer der drei Bühnen.

Musik im Festzelt

Deren erste im Festzelt gehört den gesamten Tag über dem Musikverein Leusel. Auf den Bühnen zwei und drei, auf dem Dorfplatz bei der Kirche und Bei Maurers, vor der ehemaligen Gaststätte in der Kasseler Straße treten verschiedene Tanz- und Musikgruppen in ständigem Wechsel bis zum späten Nachmittag auf.

Damit sich die Besucher leicht auf der Feststraße zurecht finden, gibt es mit der Eintrittskarte einen Lageplan mit einer Auflistung sämtlicher Aktionspunkte und Aussteller. „Alles ist bereit“, sagt Robert Pfalzgraf: „Jetzt fehlt uns nur noch eins: schönes Wetter.“

Von Bernd Löwenberger

Quelle: HNA

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