Monatelang sammelten die Körler Ideen für die Gestaltung von Treffpunkten im Ortskern - Montag stellten sie die Ergebnisse vor

Dorferneuerer wollen drei neue Plätze

Dorfplatz an der Kirche: Das umzäunte dreieckige und abfallende Gelände soll terrassiert und bepflanzt werden. Außerdem sollen Stellplätze für Autos geschaffen werden.

Körle. Monatelang haben die Körler Dorferneuerer um die Gestaltung von drei Plätzen im Ortskern gerungen. Am Montagabend stellten die Planer Robert Turkovic und Oliver Steyer das Ergebnis vor.

Nach den zusammengetragenen Ideen sollen die ersten Plätze möglichst schon im nächsten Jahr für verschiedene Zwecke hergerichtet und mit Geld aus dem Gemeindehaushalt und dem laufenden Dorferneuerungsprogramm finanziert werden. Folgende Gestaltungsvorschläge liegen seit Anfang der Woche auf dem Tisch:

• Dorfplatz: Eine dreieckige Fläche oberhalb der Kirche soll zu einem netten Aufenthaltsort hergerichtet werden. Dabei soll das drei Meter tief abfallende Gelände terrassiert und mit Treppen versehen werden. Sitzbänke und Bäume sollen auf einer Terrasse mit Fernblick zum Verweilen einladen. Weiter sollen Stellflächen für Autos mit Rasengittersteinen hergerichtet werden. Die historische Kirchenmauer soll durch die Anlage optisch hervorgehoben werden. Die Kosten des Platzes schätzt die Verwaltung auf bis zu 100 000 Euro.

• Lindenplatz: Nach dem Abschluss der Kanal- und Straßenbauarbeiten soll die Dorflinde an der Nürnberger Straße in Höhe des Fußgängerüberwegs durch einen Platz hervorgehoben werden. Die abfallende Fläche soll eine Treppe, eine Steinmauer und Sitzbänke erhalten. Der Platz soll künftig Startpunkt für historische Ortsrundgänge mit 20 Stationen sein. Deshalb wird es eine Informationstafel geben, an der sich Gruppen treffen können, um Kurzvorträge anzuhören. Auch beim Lindenplatz rechnet die Verwaltung mit Baukosten von etwa 100 000 Euro.

• Multifunktionsplatz: Auf einer etwa 500 Quadratmeter großen Fläche an der Guxhagener Straße in Höhe des Heizwerks für das neue Nahwärmenetz soll ein Platz für alle Generationen enstehen. Dazu wird dort eine 15 Jahre alte Asphaltschicht entfernt und durch regionale Baustoffe ersetzt.

Auf dem Gelände soll es künftig einen Sportplatz geben, der im Winter mit Wasser geflutet und so bei Minustemperaturen in eine Eisfläche zum Schlittschuhfahren verwandelt werden kann. Auf einer Terrasse sollen künftig Feste gefeiert und Buden aufgestellt werden können. Außerdem soll es überdachte Stellflächen für Sportgeräte, Stühle und vieles mehr geben. Was der Platz kosten könnte, steht noch nicht fest - die Gemeindeverwaltung sprach von 120 000 Euro, die man als Platzhalter in den Nachtragshaushalt aufnehmen wolle.

Von Lorenz Grugel

Quelle: HNA

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